Wie die Funke Mediengruppe ihre CDU-Spende begründet

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Unter den Parteispendern des Jahres 2014 taucht überraschend die Funke Mediengruppe auf, zu der u.a. die Berliner Morgenpost und das Hamburger Abendblatt gehören (Anm.: und die Hagener Westfalenpost). Warum ließ der Essener Verlag der CDU 15.000 Euro zukommen? (…)

Die Frage ist, warum ein Verlag 15.000 Euro für eine politische Partei übrig hat, noch dazu in wirtschaftlich schwierigen Zeiten? Nur wenige Monate vor der Spendenzahlung an die CDU hatte Funke beispielsweise 120 Redaktionsmitarbeiter der defizitären Westfälischen Rundschau vor die Tür gesetzt. (…)

Interessant ist zudem die Aussage, man spende auf lokaler Ebene. Das mag bei einem Medienhaus wie Funke mit seinen vielen Regional- und Lokalzeitungen sogar naheliegen. Auf der anderen Seite ist die Loaklberichterstattung geprägt von einer besonderen Nähe zwischen Journalisten und Politikern. Die Spende eines Verlages, der mit seiner Lokalzeitung die Politik vor Ort aus kritischer Distanz begleiten will, wirkt da zumindest befremdlich. (…)

Quelle: abgeordnetenwatch.de

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