SPD aus Schmollwinkel herausmanövrieren

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Parteipolitisches Lautsprechertum gepaart mit einer knallhart-kompromisslosen Oppositionsstrategie sind weniger sein Ansatz. Claus Rudel steht mehr für inhaltliches Brückenbauen, möchte seine Fraktion besser mitnehmen, transparenter agieren und vor allem die Sozialdemokraten im Hagener Rat wieder gestaltungs- und damit politikfähig machen.

Seit Montagabend hat er für diesen eher konstruktiven Politikansatz nicht bloß die inhaltliche Rückendeckung der SPD-Ratsfraktion, sondern auch das entsprechende Mandat: Mit einem klaren 12:4-Votum bei einer Enthaltung wurde der 49-Jährige zum neuen Fraktionsvorsitzenden der Genossen und somit zum Nachfolger des vor drei Wochen mit einem Misstrauensvotum aus dem Amt gefegten Hohenlimburgers Mark Krippner gewählt. (…)

Der stellvertretende Unterbezirksvorsitzende unterstützte im Herbst vergangenen Jahres auch die intensiven Bemühungen von Parteichef Timo Schisanowski, hinter den Kulissen eine Große Koalition mit CDU-Frontmann Christoph Purps einzufädeln. (…)

Quelle: DerWesten

Anmerkung: Wo hat die Hagener SPD denn je eine „knallhart-kompromisslose Oppositionsstrategie“ verfolgt, wie Redakteur Martin Weiske in seinem Beitrag schreibt. Das Gegenteil ist der Fall: Alle maßgeblichen Kürzungsorgien haben die ehemaligen Sozialdemokraten brav mitgetragen. Dazu passt es bestens, dass die Beobachter der Szene hier lesen dürfen, was Schisanowski so in der Kulisse treibt. Die „Genossen“ bereiten mit solchen Manövern der AfD das Bett. Sie können froh sein, dass die nächsten Kommunalwahlen erst 2020 stattfinden. Und bis dahin hoffen.

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