„Führungsschwäche und Günstlingswirtschaft“

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Neue Details zum Fall Krippner

14 von 20 Mitgliedern der Hagener SPD-Stadtratsfraktion sollen inzwischen den Abwahlantrag gegen Mark Krippner unterschrieben haben. Am 4. April naht dann für den Enervie-Beschäftigten die Stunde der Wahrheit. An diesem Tag soll die Abstimmung über den Antrag stattfinden.

Nachdem die Vorwürfe gegen Krippner aus den eigenen Reihen bisher in der Öffentlichkeit eher allgemein und diffus des Weges kamen, werden sie jetzt langsam etwas konkreter.

Wie der WDR berichtete, werfen seine Gegner dem 41-jährigen Führungsschwäche und Günstlingswirtschaft vor und sprechen ihm diplomatisches Geschick ab. So soll Krippner das ehemalige SPD-Mitglied Erik O. Schulz, heute parteiloser Oberbürgermeister, so vergrault haben, dass Schulz aus der Partei austrat.

Krippner will derweil versuchen, während der Osterferien noch das Ruder zu seinen Gunsten herumzureißen. Es soll, so Radio Hagen, „klärende Gespräche“ geben, denn nach Angaben Krippners habe es in der Sitzung Mitte März das erste Mal Kritik an seiner Fraktionsarbeit und an seiner Person gegeben. In der anschließenden Diskussion sei vereinbart worden, „Lösungsvorschläge zu erarbeiten“.

Gleichzeitig ermittelt die Staatsanwaltschaft bekanntlich gegen den Fraktionschef wegen Untreue und Betrugs.

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