Freifunk für Hagen

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GRÜNE Initiative angenommen

Der Rat der Stadt Hagen hat in seiner letzten Sitzung einen Antrag der GRÜNEN einstimmig verabschiedet, in dem die Verwaltung aufgefordert wird, in Hagen ein offenes und kostenloses WLAN mittels Freifunk zu unterstützen. DIE GRÜNEN selbst wollen als Beispiel voran gehen und haben ihre Geschäftsstelle mit Freifunk ausgestattet.

Zu der Initiative erklärt KV Sprecher Frank Steinwender:

„Digitale Teilhabe ist eine der zentralen Gerechtigkeitsfragen unserer Zeit. Wir GRÜNE sehen uns deshalb als Teil der Freifunk-Bewegung. Um mehr Menschen den Zugang zum Internet zu ermöglichen, ist Freifunk als ein freies und offenes Bürgernetz die ideale Lösung. Der freie Zugang zum Internet hilft zum Beispiel, die richtigen Anschlüsse im Nahverkehr oder  Hagener Dienstleister und Geschäfte zu finden. Flüchtlingen bietet er Kontakt zu Integrationshilfen und zu Angehörigen.“

Ratsmitglied Rainer Preuß ergänzt:

„Konkret wollen wir in Hagen:

  • die Chance nutzen, in einer Nothaushaltskommune den Bürger*innen einen Service zu bieten, der keine Zusatzkosten im städtischen Haushalt verursacht
  • das Engagement der Freifunkerinnen und Freifunker unterstützen und in kommunalen Einrichtungen selbst Freifunk anbieten,
  • kommunale Gebäude für die Aufstellung von Freifunk-Routern bereitstellen, die Bürgerinnen und Bürger über die Teilnahme am Freifunk und die Nutzung offener Netze informieren.

Bei der Entwicklung eines Konzepts soll die Verwaltung Freifunkerinnen und Freifunker aktiv einbeziehen.

Wir wollen außerdem Fördermittel des Landes NRW für Freifunkerinnen und Freifunker in Hagen zugänglich machen. Der Landtag hat bereits im Juni 2015 der Freifunk-Bewegung seine politische Unterstützung ausgesprochen und die Landesregierung aufgefordert, landeseigene Liegenschaften für die Aufstellung von Freifunk-Routern zu öffnen. Die Rot-Grüne Landesregierung stellt bis 2018 über eine Million Euro zur Förderung lokaler WLAN-Initiativen zur Verfügung.“

2 Antworten to “Freifunk für Hagen”

  1. Allan Quatermain Says:

    Endlich mal eine gute Idee.

    Aber liebe Grüne, Freifunker gibt es schon in Hagen !

    Geht mal auf die Homepage von Freifunk und man wird erstaunt sein, wie viele ihr Internet auch in Hagen per Freifunk für andere zur Verfügung stellen.
    Das ganze ist Aufgebaut mit Google-Maps.

    Bis vor kurzen war es noch so, wer anderen seinen WLAN Zugang zur Verfügung stellte, konnte bei Blödsinn damit,
    Haftbar gemacht werden.
    Auch versteht nicht jeder Internetuser, wie man eine Firewall und Freifunk neben einander einrichtet.
    Man glaubt es kaum, auch bei mir im Umfeld von Büro und Haus,
    sind viele Internetnutzer, die immer noch keine Firewall kennen.

    Das teuerste an Freifunk sind noch anständige Router
    und Antennen. Aber auch Davon werden einige auf den Seiten von den Freifunker angezeigt.

    Da ja fast jeder eine Flatrate für den Internetzugang hat,
    halten sich Diese im Kostenrahmen.

    Sogar beim Urlaub im Ausland benutze ich Freifunk
    und stelle mein Notebook als Router zur Verfügung.

    Dann kostet mich der Internetzugang,
    2,50 Euro/Tag, oder höchstens 14,50 Euro/Monat.

    Ohne irgend ein Limit!

    Das schöne daran ist, die Zugangsberechtigung dafür
    gibt es an fast jeder Tanke im Ausland oder Kaufhaus-Kasse.
    Sogar Walmart-USA verkauft neben Waffen,
    diese Internetzugänge per Kassenquittung.

    Mc Dof mit seinen 30 Freiminuten ist nicht so mein Ding.
    Auch in die andere Burgerbude gehe ich nicht hinein.

    Kleiner Tip, neben dem Hasper Hammer ist
    der Computerclub Hagen zu Hause.

    Die helfen wenn man Anständig fragt,
    neben den Freifunker gerne weiter.

    Auch haben die ein wenig mehr Ahnung, wie das Verkaufspersonal der zwei großen Elektro-Läden in Hagen.
    Denen es mehr am Verkauf liegt, als an Beratung.
    Aber auch Dort, die Ausnahme hat entweder Frei,
    ist auf Urlaub oder zur Schulung.

  2. Matthias Rarbach Says:

    Der Erfolg hat viele Väter,

    Erfreulich, dass die Hagener Grünen nun auch Freifunk für Hagen unterstützen, doch die Ersten sind Sie nicht.
    Der erste Freifunk-Router in Hagen stand woanders und die BV in Hohenlimburg hatte schon letztes Jahr Freifunk ins Hohenlimburger Rathaus gebracht.
    Die Hohenlimurger und Elseyer Ladengemeinschaft haben auf Freifunk gesetzt und sind damit erfolgreicher als ihre Hagener Mitbewerber, die immer noch auf „kostenloses“ aber leider nicht freiem WLan, werbefinanzierter Anbieter warten.

    Zu den ersten Anbietern gehörten in Hohenlimburg auch die evangelische Kreuzkappelle und katholische Caritas, sowie einige Sportvereine, die Freibad und Stadion in Hohenlimburg mit Freifunk versorgen.
    Auch Wehringhausen ist mit der Pelmke seit langem dabei, … und halt viele private Personen die in Eilpe, Oege, Wehringhausen und Altenhagen ihren Internetzugang teilen.
    Ansehen kann man sich das auf der Karte https://map.ff-en.de/hagen/
    Wer sich auch daran beteiligen möchte kann sich unter http://www.freifunk-en.de/ informieren. Die Hagener Freifunk Community ist an dieser Infrastruktur angeschlossen.
    Bei Fragen kann man sich auch gerne per Mail an info@freifunk-hagen.de wenden.

    Dem Nutzer von Freifunk oder dem Aufsteller von Routern enstehen zwar keine Kosten, die Infrastruktur hinter dem Projekt kostet den tragenden Vereinen Freifunk im Ennepe-Ruhr-Kreis e.V. und dem übergeordneten Freifunk Rheinland e.V. natürlich Geld
    Spenden an die Vereine sind steuerlich absetzbar.
    Mit den, im Artikel suggerierten hohen Fördermittel der Rot-Grünen Landesregierung, wird leider nicht der Betrieb der Server und deren nötige Anbindung an leistungsstarke Internet Backbones bezahlt.

    PS.: Der Arnsberger Bürgermeister stellt seit Jahren selber Freifunk-Router in seiner Innenstadt auf, mal sehen wann unser Oberbürgermeister ihm folgen wird.

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