Fast 30 Prozent der Hagener haben einen Migrationshintergrund

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Der Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund in Hagen ist im Jahr 2014 um knapp 3,7 Prozent auf mehr als 56.000 gestiegen. Das entspricht 29,8 Prozent der Einwohner. 2012 waren es noch 54.000 Menschen, die ausländischer Herkunft waren (28,7 Prozent). Das geht aus Berechnungen des Statistischen Landesamtes IT.NRW hervor.

Allerdings lag der Anteil der Migranten unter den Hagenern 2009 noch bei 34 Prozent. Diese Zahl ist nach Angaben des Statistischen Landesamtes aufgrund einer geänderten Berechnungsmethodik aber nur eingeschränkt vergleichbar.

Von den kreisfreien Städten und Kreisen des Landes wies Wuppertal mit 35,0 Prozent den höchsten Anteil von Personen mit Migrationshintergrund auf. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Hamm (34,2 Prozent) und Düsseldorf (33,6 Prozent). Die Kreise Coesfeld (10,7 Prozent), Euskirchen (13,4 Prozent) und der Hochsauerlandkreis (14,1 Prozent) wiesen hier die niedrigsten Anteile auf.

Als Personen mit Migrationshintergrund gelten neben den ausländischen Staatsbürgern auch Personen, die nach 1949 entweder selbst zugewandert sind oder von denen mindestens ein Elternteil aus dem Ausland nach Deutschland zugezogen ist.

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