DGB zur wirtschaftlichen Entwicklung in Hagen

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Nach den aktuellen Daten für NRW ist Hagen in keiner guten Wirtschaftsverfassung. So ging die Bruttowertschöpfung im Produzierenden Gewerbe in der aktuellen Erhebung des IT NRW von 2012 auf 2013 um 4 Prozent zurück und liegt nach diesen Daten immer noch weit hinter den Zahlen vor dem Ausbruch der Krise in den Jahren 2007/2008.

Rund 200 Millionen Euro weniger konnten aus den Betrieben umgesetzt werden. Auch in den Dienstleistungsbereichen ist die Lage nach wie vor schwierig und liegt rund 120 Millionen Euro unterhalb des Vorkrisenergebnisses.

Für den Hagener DGB eine Besorgnis erregende Entwicklung. Der Vorsitzende des Stadtverbandes Jochen Marquardt: „Die Zahlen zeigen auf, dass wir vor großen Herausforderungen stehen und bezeugen leider durch die jüngsten Arbeitsmarktzahlen keine Trendwende, sondern eine Zuspitzung der Lage.“

Der örtliche DGB und die Gewerkschaften sehen in den Entwicklungen einen dringenden Bedarf zu umfassenden Überlegungen für den Standort und die Stadt. Dazu wollen sie in den kommenden Monaten die Debatte um „Gute Arbeit“ in der Stadt weiter voran bringen und nach gemeinsamen Lösungen suchen.

Der Stadtverband hat beschlossen dazu Diskussionsvorschläge für eine qualitative Neuausrichtung zu erarbeiten, sowie Felder zu suchen, die neue und gute Arbeitsplätze mit Zukunftsperspektiven schaffen können. Unter anderem soll über Initiativen zur Umwandlung von Minijobs in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung und Initiativen für Beschäftigung in verschiedenen Branchen diskutiert werden.

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