DGB zum aktuellen Arbeitsmarkt

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„Schönwetterberichte bringen uns leider nicht weiter“, ist die Stimmungslage beim DGB in der Region. „Selbstverständlich“, so Geschäftsführer Jochen Marquardt, „freuen wir uns über einen Rückgang der Arbeitslosenquoten. Der ist in der Region nicht überall gleich wird aber in der Tendenz von den Agenturen ausgemacht. Nach wie vor bleibt unsere Einschätzung von Skepsis geprägt.“

Grund für diese Aussage ist für den DGB, dass die Zahlen nichts über die Qualität der Arbeitsplätze und über deren tarifliche Bezahlung zum Ausdruck bringen. Für die Gewerkschaften greift die Losung „Sozial ist was Arbeit schafft“ entschieden zu kurz.

Sie fordern für all jene, die das für sich wünschen Vollzeitbeschäftigung in guter Arbeit und mit einem Einkommen, das ausreicht um das Leben gut und zuverlässig zu finanzieren. Sie bemängeln die Zählweise ausschließlich nach Köpfen und sie vermissen jeglichen Hinweis auf die hohe Zahl der prekären Beschäftigungsverhältnisse. Die Leiharbeit steigt weiter an und die so genannte Vollbeschäftigung ist noch weit entfernt.

Vor allem kritisiert der DGB die weiterhin fehlenden Ausbildungsplätze im dualen System und die sich verfestigende Langzeiterwerbslosigkeit. „Für Menschen im Lebensalter ab 50 Jahren bleibt es bei großen Schwierigkeiten, wieder in einen ordentlichen Job zu kommen“, so Marquardt. Die Gewerkschaften sehen große Herausforderungen für die kommenden Monate, die eine ehrliche und saubere Analyse dringend erforderlich machen, wenn sie erfolgreich bewältigt werden sollen.

Eine Antwort to “DGB zum aktuellen Arbeitsmarkt”

  1. Allan Quatermain Says:

    Es wird weiter gelogen und betrogen mit der Arbeitslosenstatistik für Hagen.

    Wann erkennt und prangert Herr Marquardt,
    die Agentur für Arbeit
    und sein untergeordnetes Jobcenter für Hagen,

    dieses nicht auf das Schärfste an?

    Noch einmal zum mitschreiben,

    Jugendliche unter 25 Jahren,
    die noch nie eine Arbeitsstelle hatten,

    Arbeitnehmer über 58 Jahren,

    Personen in Maßnahmen,

    Schwerbehinderte die Arbeit suchen,

    Personen in Praktika,

    1 Euro-Jobber,

    Arbeitslose die von anderen Stellen bezahlt werden,

    tauchen in dieser Statistik erst gar nicht auf.

    Da zu zählen auch die ca. 2930 Personen zählenden Facharbeiter

    aus Rumänien und Bulgarien, die seit 2 bis 3 Jahren immer noch

    keiner sozial versicherungspflichtigen Beschäftigung, nach gehen.

    Von Schön reden wird kein einziger Arbeitsplatz geschaffen.

    Von den Konzernen und ihre Lobbyisten,
    die bei Mutti in Berlin einen Hausausweis haben,
    wird gerade der Mindestlohn abgeschafft.

    Herr Zeschky braucht für Mercedes Bandarbeiter.
    Da passen die neuen Ankommenden,
    gerade richtig in seinen Konzept.

    Alt-Billiglöhner gegen Neu-Billiglöhner.

    Wer bietet dafür das meiste Geld?

    Ein Laden der Milliarden scheffelt
    und noch Steuersubventionen abkassiert.

    Soll keiner Sagen, in NRW wäre das nicht möglich.

    1997 hatte z.B. EON noch einen Jahresgewinn verzeichnet,
    von 150 Milliarden Euro.
    Alle möglichen Stadtwerke wurden dazu gekauft.

    Ihre Manager und viele der Aktionäre sind Millionäre geworden.

    Heute jammern sie über die sogenannte Energiewende,

    (die immer noch keine ist,)

    schmeißen Tausende von Arbeitnehmer raus

    und schreien nach Steuersubventionen.

    Ach ich Dummerle,

    das gleiche passiert ja gerade auch bei ENERVIE oder markE.

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