OB: Theater-Antworten nicht ausreichend

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Die Spar-Antworten des Theaters reichen OB Schulz nicht aus. Am Montag folgt der nächste Fragenkatalog. Außerdem soll es ein Spitzengespräch geben. (…)

Irritiert zeigt sich Schulz in dem Schreiben an die Fraktionen darüber, dass das Theater die vierwöchige Bearbeitungsfrist seines Fragenkatalogs für einen „einseitig gewählten Weg in die Öffentlichkeit“ genutzt habe. „Mir gegenüber in diesem Zusammenhang von einem Vertrauensbruch zu reden, halte ich – vorsichtig formuliert – für gewagt“, merkt er mit Blick auf Interview-Termine, Hochglanzbroschüren für Theaterbesucher sowie „die offensichtliche Instrumentalisierung von theaternahen Fachmedien und Organisationen“ an. (…)

Quelle: DerWesten

Anmerkung: Das Theater macht richtigerweise genau das, was das Rathaus permanent zu vermeiden sucht – es bezieht die Öffentlichkeit mit ein. Damit verhält sich die Bühne genau so, wie es sich in einem demokratisch verfassten Gemeinwesen geziemt. Das Theater spielt damit den positiven Gegenpart zu einem politisch-technokratischen Komplex, der hauptsächlich damit beschäftigt ist, so viel wie irgend zulässig der Öffentlichkeit zu entziehen und in den Untiefen nicht-öffentlicher Sitzungsteile und Gremien, deren personelle Zusammensetzung und Tagesordnung noch nicht einmal bekannt sind, zu versenken.

Selbstverständlich macht das Theater Öffentlichkeitsarbeit in seinem Interesse. Als eigenständiges Unternehmenssubjekt in Form einer GmbH ist das sein gutes Recht. Die Aufregung des Oberbürgermeisters ist dabei überhaupt nicht nachzuvollziehen: Er hat doch genau diese Ausgliederung des ehemaligen städtischen Amtes gewollt und vorangetrieben.

Jetzt von „Hochglanzbroschüren“ zu schwadronieren, wo es sich realiter um ein simples Schwarz-Weiß-Faltblatt handelt, hilft da auch nicht weiter. Ebenso wenig wie die Klage darüber, dass sich andere Medien mit den Hagener Verhältnissen beschäftigen. OB Schulz lässt sich doch mit jedem privaten Pippifax (z.B. als Schauspieler oder Schachspieler) in den Medien präsentieren.

Eine Antwort to “OB: Theater-Antworten nicht ausreichend”

  1. Der Erbsenzaehler Says:

    ICH KANN ES NICHT MEHR HÖREN!

    Sowohl die Theaterleitung als auch der OB mit seiner „Hofberichterstattung“ sollen sich endlich wie erwachsene Menschen an einen Tisch setzen und ein sachdienliche Lösung finden.

    Der Geschäftsführer des Theaters kann endlich zeigen, daß er diese enomre vergütung wert ist. Der OB kann endlich zeigen, wie er im Interesse aller Bürger einen praktikablen Konsesn herbeiführen will.

    Immer nur dieses „übereinander“ reden…….
    Es ist zum kotz**. Die Vehalten sich wie Kinder im Sandkasten, denen man das Schüppchen wegnimmt.

    OB: Theater-Antworten nicht ausreichend | Westfalenpost.de – Lesen Sie mehr auf:
    http://www.derwesten.de/wp/staedte/hagen/ob-theater-antworten-nicht-ausreichend-id11210426.html#plx1403206005

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