Erdkabel statt Höchstspannungsleitungen in Wohngebieten

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Auf Antrag der SPD-Fraktion hat der Rat der Stadt Hagen in seiner letzten Sitzung einstimmig einen für viele Hagener Bürger wichtigen Antrag verabschiedet. Angesichts der sich aktuell ändernden Rechtslage, so wurde beschlossen, lehnt der Rat der Stadt Hagen die im Planfeststellungsverfahren vorgestellte Realisierung der Pläne für die Höchstspannungstrasse zwischen Dortmund Kruckel und Betzdorf ab und fordert eine Neubearbeitung.

Die SPD-Fraktion will damit erreichen, dass insbesondere in der Nähe dicht bebauter Wohngebiete keine 380-kV-Freileitung gebaut wird, sondern stattdessen Erdkabel verlegt werden. Das gilt für den Ortsteil Bathey als auch für Henkhausen, Berchum und Elsey. In diesen Bereichen soll die vorhandene 220kV-Leitung entsprechend ausgebaut werden. In dem Antrag heißt es dazu: „Die Verwaltung wird beauftragt, die Interessen der Stadt Hagen in diesem Sinne mit hoher Priorität und besonderem Nachdruck zu vertreten.“

Das bisherige Planungs-Verfahren, so SPD-Ratsherr Dr. Friedrich-Wilhelm Geiersbach, stütze sich bisher auf gesetzliche Grundlagen, die eine Trassierung nahezu ausschließlich durch Freileitungen vorgibt „Aktuelle Gesetzesänderungen rücken von dieser Vorgabe ab. Nicht zuletzt zur Sicherung einer größeren Akzeptanz in der Bevölkerung sollen verstärkt Erdkabel verbaut werden. Die Möglichkeit, auf Hagener Stadtgebiet so zu verträglicheren Lösungen zu kommen, soll auf jeden Fall ergriffen und mit besonderem Nachdruck verfolgt werden“, so Geiersbach.

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