Eingliederungshilfen fließen in Verwaltung

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Erwerbsfähige Hartz-IV-Bezieher profitieren seit Jahren kaum noch von einer verbesserten Lage am Arbeitsmarkt – das ist eine Grundaussage des Arbeitslosenreports NRW, den die Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände (…) veröffentlicht hat. Gleichzeitig stünden immer weniger öffentlich geförderte Beschäftigungsmöglichkeiten zur Verfügung.

Für Hagen konkret sieht Pfarrer Martin Wehn die gleiche Situation. Er ist theologischer Geschäftsführer der Diakonie Mark-Ruhr und Vorsitzende der AG der Freien Wohlfahrtspflege in Hagen: „Gut zwei Drittel der Langzeitleistungsbeziehern in Hagen fällt der Ausstieg aus Armut und Arbeitslosigkeit nach wie vor extrem schwer.“ (…)

Weil die Verwaltungskosten der Jobcenter durch Lohn- und Betriebskostenerhöhungen in den letzten Jahren gestiegen seien, und die Budgets für Verwaltungs- und Eingliederungskosten gegenseitig deckungsfähig seien, würden immer mehr Mittel in die Verwaltungsstruktur statt in die aktive Förderung investiert. (…)

Quelle: DerWesten

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