Hagens Bürger-Bürgermeister

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Einer von uns: Erik O. Schulz

Seit gut einem Jahr ist der gelernte Verwaltungsmann nun im höchsten Amt und er ist nach eigenen Worten „im Rathaus angekommen“. Zur Erinnerung: Bei der Stichwahl am 15. Juni 2014 setzte sich der parteilose Erik O. Schulz mit 62,7 Prozent gegen Horst Wisotzki (SPD) durch. Er sieht darin eine „veritable Mehrheit in der Bevölkerung“ ihm gegenüber; folglich fühlt er sich in seinem Amt auch heute noch durch die Hagener Bürger bestärkt. (…)

Quelle: Wochenkurier

Anmerkung: Wie schon das Einheitsblatt der Funke-Medien, WPWR, („OB Schulz ist ganz in seinem Element„), präsentiert auch das Reklameblatt reine Propaganda ohne irgendeine kritische Bemerkung. Er soll „einer von uns“ sein und sieht eine „veritable Mehrheit“ hinter sich. Den 62,7 Prozent der abgegebenen Stimmen, mit denen er gewählt wurde, steht allerdings eine äußerst magere Wahlbeteiligung von nur 31,2 Prozent entgegen. Mehr als 2/3 der wahlberechtigten Hagener sahen offenbar weder in Schulz noch in seinem Gegenkandidaten Wisotzki geeignete Personen für das Amt des Oberbürgermeisters. Warum Schulz angesichts dieser Fakten glaubt, eine Mehrheit hinter sich zu haben, bleibt sein persönliches Geheimnis.

2 Antworten to “Hagens Bürger-Bürgermeister”

  1. Bernd Bebmann Says:

    Was hätte ein Horst Wisotzky denn der Stadt Hagen gebracht? Gut, dass er uns allen und sich die vielen peinlichen Auftritte als OB erspart hat.

  2. Harald Helmut Wenk Says:

    0,62 * 0,321 = 0,19344, also ein gutes Fünftel der Wahlberechtigten. 20% reichen „sonst so“ nicht mal für eine Sperrrminorität. Eine „Adelsklasse“ von 20% wäre auch schon recht elitär!!

    Die OB Wahl, eine ANTIDEMOKRATISCHE – der neue „Stadtfürst“ – Landtagsbürokratengeburt, ist wohl nicht so recht „angenommen“ worden vom Wahlvolk – die Wahlbeteligungen sind in andern Städten auch nicht viel anders.

    Ob Schulz hat geschickt die „starke Stellung“ des OB durchu vorherige lange SPD MIthliedschadt als CDU und unterstützter GRÜNE Kandidat mit „Vorbereitungszügen“ ausgebaut.

    DAS Hagner Trauma, irgendwie im Proporz fast immer doch schlrecht wehzukommen (die größte UNi de BTRD und ganze Fachbereiche wrrden weggekürtzt, die STahlewerrje bekommen hirer umfassend das laufen, das Museum idst fgleich nach dem Krieg nach Essen abgegeben worden inhaltlich, für die neuer Innenstadt mus gleuich da Rathais geopfert werden und und und und… Hagen wird als ewrste sTad seit Jahrzehnten untre Haushalsaufsicht aus Arnsberg von der Landtagsbürokratie mit regiert…

    ist so nicht wegzubekommen, aber großmütig, politiscvh völlig irreal vertrauewnsselig, könnte man versuchen das sehen.

    Die Kaputtrsparpolitik wird recht klaglos selbst in härtesten Härten umgesetzt – top down von den Bundesparteien.

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