„Ich habe die Prozesse rund um Enervie gut organisiert“

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Vor einem Jahr haben wir schon einmal ein Interview mit Erik O. Schulz geführt. Kurz nach seiner Wahl und kurz vor der Amtsübernahme, die sich am Dienstag jährt. Ob er Angst hat, wenn ihm nun die damalige Ankündigungen vorgehalten werden? Schulz winkt ab: „Nein, versprochen habe ich ja gar nicht viel. Weder bei Ihnen im Interview noch im Wahlkampf.“ (…)

Quelle: DerWesten

Anmerkung: Keine Rolle spielt in dem Interview das Hauptproblem dieser Stadt – die von oben aufgezwungene und von OB und Rat gestützte Austeritätspolitik. Die nächste große Kürzungsrunde steht nach der Sommerpause auf der Tagesordnung: u.a. weitere massive Einschnitte im Kulturbereich. An der Oberfläche bleibt das Enervie-Problem: Keine Frage nach den Ursachen bzw. Verursachern, keine Frage nach den 30 Millionen Euro, die die defizitäre HVG dem Energieversorger als Kredit zur Verfügung stellen soll. Und wo keine Fragen sind, gibt es natürlich auch keine Antworten.

So ähnlich war es auch schon bei dem erwähnten Interview nach dem Amtsantritt vor einem Jahr. Als zentraler Satz des OBs blieb in Erinnerung: „Ich werde auch weiter mit meiner Familie auf dem Ebert-Platz Kaffee trinken gehen. Und ich habe gerade meine Phoenix-Dauer-Karte verlängert. Da werde ich weiter mit einem alten Freund im rechten G-Block sitzen und vorher eine Currywurst essen.“

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