OECD-Sozialbericht – Auftrag für Veränderungen

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Der Deutsche Gewerkschaftsbund in der Region nimmt den aktuellen OECD-Sozialbericht zum Anlass, seine Forderungen nach einem gerechten Steuersystem und einem Politikwechsel für Investitionen in Bildung und Qualifizierung erneut in die Diskussion zu bringen.

Nach den aktuellen Daten des Berichtes verfügen 10 % der Vermögenden in Deutschland über 60 Prozent der Nettohaushaltsvermögen. Damit wird für den DGB eine Schieflage manifestiert, die nicht nur auf eine ungerechte Verteilung hinweist, sondern auch ein deutliches Zeichen für wirtschaftspolitische Unvernunft dokumentiert. So weist der Bericht der OECD darauf hin, dass zwischen 1990 und 2010 die Wirtschaft in den 19 OECD-Ländern 4,7 Prozentpunkte an Wachstum verspielt hat.

Für Geschäftsführer Jochen Marquardt muss die Politik dringend umsteuern: „Mit dieser Entwicklungen sind die Einkommen der Beschäftigten zurück gedrängt worden und damit auch die möglichen Effekte von mehr Kaufkraft, die vor allem den Städten und Gemeinden entgangen sind.“

Für den DGB wird es immer drängender, diese Entwicklung zu verändern, um mehr Gerechtigkeit und mehr Chancengleichheit und eine faire Verteilung herzustellen.

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