Enervie: Aufsichtsrat will ein Regime der Wirtschaftsprüfer abwenden

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Die Enervie-Zentrale auf Haßley entwickelt sich zunehmend zum Tummelplatz der Wirtschaftsprüfungs- und Unternehmensberatungsgesellschaften. Neben PricewaterhouseCoopers (PwC) als Begleiter des Vorstandes beim komplizierten Jahresabschluss 2014, agiert dort auch schon seit Monaten Baker Tilly Roelfs im Auftrag des Finanzausschusses des Aufsichtsrates.

Jetzt kommt seit wenigen Tagen auch noch ein Roland-Berger-Team im Auftrag der besorgt-alarmierten Banken hinzu. Nachdem der scheidende Vorstandssprecher Ivo Grünhagen in einem 38-seitigen Papier den Kreditgebern mit den Gremien unabgestimmt eine dramatische Liquiditätssituation des Unternehmens skizziert hatte, sahen sich die Banken im Rahmen ihrer strengen Rechtsvorgaben genötigt, sich mit Hilfe von Roland Berger einen eigenen Überblick zu verschaffen. (…)

Quelle: DerWesten

Anmerkung: Welche Leistungen des Vorstands stehen eigentlich der jährlichen Vergütung von insgesamt etwa 1 Million Euro gegenüber? Die Vorstellungen zur Unternehmensstrategie haben sich bekanntlich als Totalausfall entpuppt. Für den Jahresabschluss müssen die Herren auf eine nicht gerade preiswerte Unternehmensberatung zurückgreifen – sie selbst sind anscheinend auch damit überfordert. Für alles andere haben sie ihre Leute. Unterhaltung der Infrastruktur, Buchhaltung, Rechtsabteilung etc. pp. Womit haben sich die hochbezahlten Vorstände also all die Jahre beschäftigt?

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