2016 drohen höhere Müllgebühren

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Noch lodern die Kessel der Hagener Müllverbrennungsanlage (MVA) am Pfannenofen unter Volldampf. 124.000 Tonnen Haus- und Gewerbemüll wurden dort im vergangenen Jahr thermisch verwertet – mehr geht kaum.

Doch bei diesem wirtschaftlichen Idealzustand wird es womöglich nicht bleiben: In den nächsten Jahren laufen die Tonnagen-Verträge mit Dortmund und dem Kreis Siegen/Wittgenstein aus – etwa ein Viertel des Verbrennungsvolumens steht damit auf dem Spiel. Die Verträge mit dem Hochsauerland- und dem EN-Kreis sind bereits ausgelaufen.

Ökonomische Risiken, vor denen Dr. Herbert Bleicher, Geschäftsführer des Hagener Entsorgungsbetriebes (HEB), keineswegs die Augen verschließt: „Schon heute bereiten wir ein weiteres Sparpaket über alle Sparten hinweg vor, aber wir können für 2016 auch sanfte, stufenweise Gebührenerhöhungen nicht mehr ausschließen.“ (…)

Quelle: DerWesten

Eine Antwort to “2016 drohen höhere Müllgebühren”

  1. A. Quatermain Says:

    Na klar, die Gemeinden die in Hagen ihren Hausmüll verbrennen lassen, zahlen weniger wie die Einheimische Bevölkerung.
    Die hat im Gegensatz zum Gewerbemüll, der seinen Hausmüll frei entsorgen kann, einen Entsorgungszwang.
    Auch zahlt der Hagener Michel, den Müll aus Italien zur Hagener Müllverbrennung günstig angekarrt, über seine Entsorgungsgebühren.

    Eventuell sollte man die Dienstwagen bei der HEB und HUI nicht so großzügig verteilen. Auch über die Gehälter der Manager dieses Tochterunternehmen sollte man mal nachdenken.
    Das gleiche gilt für den Freigestellten Personalrat.

    Über Nacht hatte sich das Gehalt des Ex-Beigeordneten zum Chef des Mülls, fast verdoppelt.
    Auch über die Tantiemen des Aufsichtsrates sollte man mal nach denken.

    Oder geht das wegen Parteienproporz nicht?

    Der Eine sitzt bei ENERVIE, der andere bei HEB und HUI.

    Der eine hat einen Kurzen in der Hose, der andere hat als
    Ex-Feuerpatschenchef viel Ahnung von Verbrennung.

    Eben, Leute vom Fach.

    Was aber so sicher wie das berühmte Amen in der Kirche ist.
    Neben der Bahn, die immer pünktlich zum 1 Januar die Fahrpreise erhöht, werden die Straßen-Reinigungsgebühren per Satzung,
    auch in Hagen stetig erhöht.

    Auch die Grundsteuer hat sich in im laufe der Jahre verdoppelt.
    Auch Mieter werden dieses in ihrer Nebenkostenabrechnung merken.

    Die Pfeifen aus dem Rathaus kennen nur ein Ziel für den Bürger,

    eine Gebührenerhöhung jagt die nächste Gebührenerhöhung.

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