Anteil der Privatschüler wächst in Hagen auf 8,0 Prozent

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Während die Stadt Grundschulen schließt, sind im Bereich dieser Schulform in privater Trägerschaft die Schülerzahlen innerhalb eines Jahres um 4,9 Prozent gestiegen.

Grundsätzlich verzeichnen private Schulen in Hagen immer größeren Zulauf. Selbst die Kaderschmiede der Esoteriker, die Waldorfschule, legte nach Jahren des schleichenden Niedergangs im Schuljahr 2014/2015 gegenüber dem vorhergehenden Schuljahr um 5,9 Prozent zu.

Wie aus einer Erhebung des Statistischen Landesamtes hervorgeht, besuchen in der Stadt im aktuellen Schuljahr 1.678 Schüler eine Ersatzschule in freier Trägerschaft – etwa 3,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Anteil von Privatschülern an der gesamten Schülerzahl ist im selben Zeitraum von 7,6 auf 8,0 Prozent gewachsen.

Der Zuwachs liegt in Hagen über dem Landestrend: NRW-weit besuchen gegenwärtig 159.267 Schüler eine Privatschule. Ihr Anteil stieg damit um 0,1 Prozentpunkte auf 8,2 Prozent.

Bildungsverbände sehen den Trend zu privaten Ersatzschulen kritisch. Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW geht davon aus, dass durch die aktuelle Entwicklung „die Schere zwischen denen, die sich Bildung leisten können, und denen, die es nicht können, noch weiter auseinandergezogen wird“.

Bei den statistisch erfassten Schulen handelt es sich laut IT.NRW um staatlich genehmigte Schulen in freier Trägerschaft wie zum Beispiel evangelische oder katholische Träger sowie Freie Waldorfschulen. Die sogenannten privaten Ergänzungsschulen werden von der amtlichen Statistik nicht erfasst.

Eine Antwort to “Anteil der Privatschüler wächst in Hagen auf 8,0 Prozent”

  1. A. Quatermain Says:

    Den Eltern bleibt doch bei dieser Schulpolitik nichts anderes übrig,
    als „Mangels Masse“ von Gesamtschulen, ihre Kinder auf Privatschulen an zu melden. Der Schulweg trägt auch dazu bei.

    Den Hobbypolitikern geht das ganze doch am Arsch vorbei.

    Die haben andere Prioritäten.

    Kürzung der Stadttheaterzuschüsse auf dann immer noch
    15 Millionen per Anno. Durchfüttern von 3 Unfähigen Manager.
    Verprassen von zu Unrecht kassierten Ratsmandatsgeldern,
    etc.

    Davon bekommt man nicht nur einen dicken Hals,
    sondern auch das ganz große Kotzen.

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