Enervie: „Vertrauenskrise ist spürbar“

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Der Hagener Energieversorger Enervie steht vor entscheidenden Tagen: Dabei geht nicht bloß um die Bilanz, sondern auch um das Vertrauen zum Vorstand.

Mit der Sitzung des Finanzausschusses an diesem Samstag sowie dem Zusammentreffen des Aufsichtsrates am kommenden Montag steht die Enervie AG vor richtungsweisenden Weichenstellungen. Dabei geht es längst nicht mehr bloß um die Bilanz 2014 und die künftige Strategie, sondern inzwischen auch um das Vertrauensverhältnis zwischen den Anteilseignern und dem Vorstand. „Die Vertrauenskrise ist längst spürbar“, stellte gestern der Hagener SPD-Parteichef Timo Schisanowski gegenüber dieser Zeitung fest. (…)

Quelle: DerWesten

Anmerkung: Viel zu lange haben sich die im Aufsichtsrat versammelten Vertreter der Eigentümer von ihrem leitenden Angestellten in den Block diktieren lassen, wo’s längs geht. Während die SPD- und GRÜNEN-Vertreter des Anteilseigners Hagen sich so langsam eines besseren zu besinnen scheinen, verharrt CDU-Kreischef Christoph Purps orientierungslos auf der Stelle – so als sei in einem seiner Möbelwagen das Navi ausgefallen. Sein Versuch, sich vor einem politischen Statement zu drücken, mit einer „gesetzlichen Verschwiegenheitspflicht“ zu rechtfertigen, wirkt geradezu grotesk.

Dazu:

Zeit für Entscheidungen

Wenn mit den Vertretern aus Hagen und Lüdenscheid schon die beiden Hauptanteilseigner sich nicht mehr zu einem klaren, rückhaltlosen Vertrauensbekenntnis zum Vorstand durchringen können, läuten bei Enervie die ersten Alarmglocken. Dieses Signal wird bei Banken und Geschäftspartnern die ohnehin vorhandene Skepsis zusätzlich schüren und negativen Widerhall finden. Zumal auch vom privaten Anteilseigener Remondis alles andere als Rückendeckung für den Grünhagen-Kurs überliefert wird. (…)

Quelle: DerWesten

Siehe auch:

Bekenntnis zur Region und ihren Interessen

Vor den Sitzungen des Finanzausschusses und des Aufsichtsrates positioniert sich Vorstandssprecher Ivo Grünhagen zur Enervie-Lage: (…)

Quelle: DerWesten

Anmerkung: Zusammengefasst: Ich war’s nicht, wir müssen jetzt alle zusammenhalten; dazu etwas Lob des Angestellten für seine Arbeitgeber (schließlich möchte Grünhagen auch weiterhin sein bestens dotiertes Plätzchen sichern).

Eine Antwort to “Enervie: „Vertrauenskrise ist spürbar“”

  1. A. Quatermain Says:

    Die Elite der Hagener Politiker ist im Aufsichtsrat von Enervie vertreten. Wenn man schon an die 3 Geschäftsführer herumhackt, sollte man diese Herrschaften auch in den gleichen Sack packen und fest verschnüren. Dann trifft man mit einen Stöckchen,
    immer die Gleichen mit.

    Jetzt so zu tun, als habe man
    „Null Ahnung von der Materie,“ die andere Partei ist schuld, ist weiterhin Verarsche jedes Bürgers in Hagen.

    Diese Personengruppe ist genauso schuldig wie die Geschäftsführung. Für die Knete, die dort abgegriffen wird,
    sollte man im Vorfeld schon etwas gewusst haben.
    Jetzt sich hinzu stellen und so tun, als hätte man nichts gewusst,
    ist eine weitere Beleidigung für die Hagener Bürger.

    Für mich gehörte der Aufsichtsrat komplett ausgewechselt.Inbegriffen der Vorstandsvorsitzende und die sogenannten Arbeitnehmervertreter.

    Die letzte Lohnerhöhung der 3 Pfeifen vom „Platz der Inpulse“,
    sollte auch zurück gefordert werden.

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