Hagens Jobcenter-Geschäftsführerin muss vorzeitig gehen

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Die Geschäftsführerin des Hagener Jobcenters soll noch in dieser Woche abberufen werden. Grund ist das zerstörte Vertrauensverhältnis zu OB Schulz. (…)

Quelle: DerWesten

Anmerkung: Ein neues Stück aus dem Hagener Tollhaus. Die Jobcenter-Chefin wird geschasst, weil sie sich für die Sicherheitsinteressen ihrer Mitarbeiter eingesetzt hat und weil man seitens der Bundesagentur für Arbeit nicht mit den „erbrachten Zahlen“ des Jobcenters zufrieden sei. Mit „Zahlen“ kann ja nur gemeint sein, dass unter Verantwortung der Dame nicht genug Arbeitsplätze für die „Kunden“ aus dem Hut gezaubert wurden und/oder nicht ausreichend „Kunden“ in sogenannte „Maßnahmen“ verschoben wurden. Letztere in der Regel sinnfreie Beschäftigungen, zu der die „Kunden“ unter Androhung von Leistungskürzungen gezwungen werden, um die Statistik zu schönen.

Dazu kommt, dass die Stelle ohne Ausschreibung an die Lebensgefährtin des Leiters des Fachbereichs Personal der Stadt – der am Auswahlverfahren beteiligt war (!) – verschoben werden soll. Der Vorsitzende des städtischen Personalrats räumt ein: „Führungsverantwortung hat sie bislang nicht.“

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