Enervie-Tochter lehnte Lösung zunächst ab

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Für Irritationen hat gestern offenbar ein Auftritt von NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin (SPD) im Ausschuss für Wirtschaft und Energie des Landtags gesorgt: Als es um die geplante Stilllegung der Enervie-Kraftwerke und die Versorgungssicherheit mit Strom im Märkischen Südwestfalen ging, soll Duin davon gesprochen haben, dass „sich eine Lösung andeutet“.

Die Aussage Duins geht einen Schritt hinter die bisherigen Veröffentlichungen von Enervie und Bundesnetzagentur zurück. (…)

Interessant auch: In der Vorlage für den Ausschuss heißt es, dass die Enervie-Tochtergesellschaft EAN (Enervie Asset Network) dieser von Amprion vorgeschlagenen Lösung „zunächst zurückhaltend“ gegenüber gestanden habe. (…)

Quelle: DerWesten

Anmerkung: Natürlich hat Enervie zunächst einmal versucht, Staatsknete für ihre verfehlte Unternehmensstrategie abzugreifen. Erst als sich abzeichnete, dass dieses Vorhaben nicht verfing, wurde blitzschnell die „Lösung“ präsentiert. Auf einmal war technisch das möglich, was vorher noch nicht einmal erwähnt wurde. Betont wurde seitens Enervie immer die angebliche „Insellage“, obwohl es nach Pressemeldungen schon früher einen Stromtransfer in Dortmund-Kruckel gegeben haben soll. Offenbar wurde mit gezinkten Karten gespielt.

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