Die Kreisel-Frage

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Eigentlich ist das entscheidende Wort in diesem Zusammenhang. Denn eigentlich wird Werbung sowie Beleuchtung, die darauf hinweist, auf Kreiverkehren außerorts überhaupt nicht gern gesehen. Straßen NRW, Hüterin über die Landstraßen der Region, genehmigt sowas aus Sicherheitsgründen nicht und blieb landesweit bislang auch immer hart, wenn Firmen auf nahegelegenen Kreisverkehren außerorts ihre Logos platzieren wollten. Man wollte keinen Präzedenzfall schaffen. Eigentlich.

Auf Haßley hat man das jetzt aber getan. Dort darf Energieversorger Enervie auf dem Kreisel vor seiner neuen Konzernzentrale (liegt außerorts) eine „dezente Gestaltung“ vornehmen. (…)

Quelle: DerWesten

Anmerkung: Nicht die erste Extrawurst, die für Enervie gebraten wurde. Schon mit der Postadresse „Haßleyer Straße“ waren Grünhagen & Co nicht einverstanden. Der Rat hatte nichts Eiligeres zu tun, als den Forderungen nachzugeben und der Werkszufahrt einen eigenen Namen zu gewähren: „Platz der Impulse“. Eine lächerliche Nummer: Eine Einfahrt ist kein Platz – und welche „Impulse“ von der Geschäftsleitungsetage der Enervie ausgehen, dürfte sich inzwischen herumgesprochen haben.

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