Architekten-Vorstoß für Hagener Gestaltungsbeirat

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Seit Jahren bemühen sich Hagener Architekten- und Ingenieursverbände darum, dass auch Hagen einen Gestaltungsbeirat bekommt, der Verwaltung, Politik und Investoren bei großen Bauprojekten berät. Jetzt gibt es eine neue Initiative, die endlich zum Ziel führen soll. Die im Forum „StadtBauKultur“ Hagen organisierten Verbände wollen einen Verein gründen, über den die Kosten, die ein solcher Gestaltungsbeirat verursachen würde, getragen würden. (…)

Wann aber würde ein solcher Gestaltungsbeirat in Hagen eingesetzt? Architekt Mirek Sramek stellt klar: „Natürlich nicht, wenn jemand ein Eigenheim bauen will. Die Stichworte sind eher: Stadtbildprägend, Bedeutung für die Stadtentwicklung und besondere optische Bedeutung.“ Sprich: Es sind eher die Großprojekte, bei denen ein Gestaltungsbeirat zu Wort kommen würde. (…)

Quelle: DerWesten

Anmerkung: Da Großprojekte so gut wie nicht mehr realisiert werden, müsste natürlich der Wildwuchs bei den Eigenheimen in den Fokus rücken. War es vor Jahren normal, dass es in solchen Wohngebieten wenigstens ein Minimum an Gestaltungsrichtlinien gab, herrscht dort heute gestalterisches Chaos. Die Ursache liegt neben dem Wegfall sämtlicher Regeln in der Tatsache begründet, dass im Normalfall nicht mehr Architekten planen (die natürlich bezüglich ihrer Qualität auch ganz unterschiedlich aufgestellt sind), sondern Bauträger am Werke sind, die nur noch einen berechtigten Ingenieur als Abstempler für den Bauantrag vorhalten. Ein abschreckendes Beispiel für Kuddelmuddel am Bau ist neben vielen anderen das Neubaugebiet Rissestraße in Eppenhausen.

Eine Antwort to “Architekten-Vorstoß für Hagener Gestaltungsbeirat”

  1. A. Quatermain Says:

    Ich hätte noch an zu bieten,

    die 4 Doppelhäuser auf dem Grundstück,
    ehemalige Tanke Berliner Straße, Ecke Roland Straße.
    Nach vorne 2 Meter Grünstreifen und nach hinten 2 Meter bis zum Erdwall. Und das ganze eingekeilt von 5 Etagen-Stockhäuser aus der Gründerzeit des 19 Jahrhundert.
    Schon der Anblick von der anderen Straßenseite ist ein grauenhafter Anblick für die Augen.

    Oder Grundstück ehemaliges Heilig-Geist Hospital,
    zig Doppelhäuser, ein Baustiel,
    das ganze nicht größer wie ein Hühnerstall.

    Grundstück ehemalige „Brandt-Villa“,
    108 Wohnungen, zig Garagen, eingekeilt von Villen aus der Gründerzeit oder noch Älter.

    Ich frag mich immer wieder, wer so etwas Genehmigt?

    Und nicht zu vergessen, der Leerstand von ganzen Wohn- und Geschäftshäuser auf der Lange Straße, Wehringhauser Straße,
    oder Berliner Straße.

    Bei letzterer Straße habe ich gestern noch 5 Häuser hinter einander, jeweils 10 Mietparteien und mehr,
    5 Stockwerke hoch, total Leerstehend gezählt.
    Sogar die Stadt Hagen hat als Eigentümer,
    an diesen Straßen noch Häuser im Leerstand!
    Das ist deswegen Interessant, weil sie jammert nach Unterkünfte für jetzige oder zukünftige Kriegs-Flüchtlinge.

    Ab und an findet man diese Häuser in Immo-Börsen.
    Von 180.000 Euro bis zu 300.000 Euro,
    die die Besitzer für diese Häuser noch haben wollen,
    ist alles dabei.

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