Suppenküchen unnötig machen

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Mahnwort von Kirchen und DGB zum Jahreswechsel

Auch 2014 haben der DGB und die Vertretungen der evangelischen und katholischen Kirche wieder ein Mahnwort an die Hagener Bürger und die Politik formuliert. Dabei legen sie besondere Schwerpunkte darauf, dass die Menschen in der Stadt ein ausreichendes Einkommen erhalten müssen und der ab dem 1.1.2015 eingeführte Mindestlohn wird dazu ein erster wichtiger Schritt sein.

Weiterhin fordern sie für die Stadt ein Ende einer Kürzungspolitik, die einer Vergeblichkeitsfalle gleicht. Anstatt dessen gelte es aktiv auf Land und Bund zuzugehen, um die Einnahmen der Stadt zu erhöhen und damit die Handlungsfähigkeit der Kommune zur Organisation der Daseinsvor- und -fürsorge zu erhalten.

Ein drittes Thema in diesem Jahr ist der Wunsch an die Stadt und die Menschen in Hagen eine Willkommenskultur für die Flüchtlinge zu organisieren, die ein gutes Leben ermöglicht und den Menschen hilft, Teil der Gesellschaft zu werden.

Auch 2014 fehlt nicht der Dank an die vielen Aktiven, die im Ehrenamt, in Suppenküchen, Kleiderkammern und vielen anderen Punkten aktive Hilfen anbieten. Aber gleichzeitig bleiben Superintendentin Verena Schmidt für den evangelischen Kirchenkreis, Dieter J. Aufenanger als Vertreter des Dekanats Hagen/Witten und für den Hagener DGB-Vorsitzenden Jochen Marquardt dabei, dass diese Aktivitäten die Probleme in einem der reichsten Länder der Welt nicht lösen wird, sondern es einer anderen Politik bedarf, die solcherlei Hilfe für immer mehr Menschen unnötig macht.

2 Antworten to “Suppenküchen unnötig machen”

  1. Harald Helmut Wenk Says:

    Angesichts der besonders schrumpfenden Indusrue hier nötig. Die großen Koalitionen sehr mehr Mehrproblem den Lösungen, was am Ende des ARtikels vpom DGB Vporsitzenden Marquradt „angedeutet“ wird.

  2. A. Quatermain Says:

    „Alle Jahre wieder,…“

    Die beiden größten „Christlichen“ Kirchen und der DGB haben bei der Ausgestaltung und Einführung von Hartz4 geschwiegen.

    Jetzt beweinen sie zusammen mit dem DGB diese Unsoziale Politik. Klar, gibt ja jetzt in der Vorweihnachtszeit viel zu tun für diese guten Menschen.

    Die Christliche Wohlfahrtsindustrie muss ja geschmiert werden.
    Angefangen bei den Altkleider-Läden, Billigkaufhäuser, Waschsalon, Möbeldepots, bis zu den Tafeln und Corbacher 10.
    Über all dieses wacht der Klerus mit seinen verbeamteten Pastören und die ganze Sozialindustrie mit den Heer von Sozialarbeiter.

    Ebenso darf der Dank an das Ehrenamt nicht vergessen werden.
    Jeder Ehrenamtler vernichtet direkt ein Hauptamt.
    Und wenn, wird für diese evtl. ein 1 Eurojob geschaffen.

    Und jetzt warten Tausende von Asylanten, Flüchtlinge, Refugees
    darauf, das sich diese Gutmenschen Ihrer annehmen.
    So bleibt die Maschinerie immer gut geölt.

    Danke SPD in Gestallt ihres Gerhard Schroeder,
    danke SPD in Gestalt ihres Wolfgang Clement,
    danke SPD in Gestalt ihres Müntefering,
    danke Grüne in Gestalt ihres Joschka Fischer.

    Danke VAG Konzern ihres Hartz.
    Danke DGB in Gestalt ihres Sommer.
    Danke Einzelgewerkschaften.

    Nicht zu vergessen die CDU,CSU,FDP.
    Die waren erfreut über die Steilvorlage von SPD und Grüne.

    In diesem Gebet eingeschlossen sind natürlich auch die
    Wohlfahrtsverbände wie Caritas, Diakonie, DRK, und Parietät.

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