Der Kampf um die Netze

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Zwischen der Hagener Enervie-Gruppe und der Stadt Lüdenscheid als zweitgrößtem Anteilseigner (24 Prozent) besteht ein massiver Interessenskonflikt. Es geht um die Netz-Infrastruktur der Stadtwerke für Strom und Gas, die Enervie in einem Verschmelzungsmodell hatte übernehmen wollen. Mit diesem Versuch ist Enervie-Vorstand Ivo Grünhagen gescheitert. (…)

Kernpunkt aus Sicht der Stadt ist es, die Netze nicht dauerhaft aus der Hand zu geben und die Stadtwerke als Unternehmen mit eigener Identität zu erhalten, wie es vertraglich bei der Kooperation mit der damaligen Mark E festgelegt worden war.

Grünhagens Vorstoß sei eine klare Absage an diese Selbstständigkeit der Stadtwerke. Die rein betriebswirtschaftlichen Erwägungen hätten die Stadtwerke zu einer leeren Hülle werden lassen, kritisiert Harald Metzger, Vorsitzender des Stadtwerke-Verwaltungsrats und Mitglied im Aufsichtsrat von Enervie, und verweist auf das Primat der Politik: „Herr Grünhagen ist nicht Vorstandsvorsitzender einer privaten Aktiengesellschaft, sondern leitender Angestellter einer kommunalen Dachgesellschaft.“ (…)

Quelle: Meinerzhagener Zeitung

Anmerkung: Der Artikel ist zwar schon am 20. Sep. 2014 erschienen, aber trotzdem aktuell, da die Sache noch nicht entschieden ist. Eins zeigt der Vorgang: Ivo Grünhagen wird auch im Umland bereits zurückgestutzt.

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