Debatte über garantiertes Grundeinkommen

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„Heute muss sich alles rechnen“, stellte sie (die neue Bundesvorsitzende der KAB, Regina-Dolores Stieler-Hinz) fest. Dennoch boomt die Frage nach sinnvollem Leben. Sie regte an über neue Formen der Arbeit nachzudenken. Dabei meint sie eine Tätigkeitsgesellschaft „bei der jeder und jede tun kann, was für sie bzw. ihn wichtig ist“.

Das von der KAB favorisierte Thema der Grundsicherung brachte sie erneut ins Gespräch. Ein garantiertes Grundeinkommen, das allen die Existenz sichert. „Ein Leben ohne Existenzängste“ ist ihre Vorstellung. Dies würde die Pflegearbeit, Freiwilligenarbeit und Familienarbeit wertschätzen. Die Gefahren seien ihr durchaus klar, erklärte die engagierte Christin: „Die Wirtschaft würde die Kontrolle über die Arbeitenden verlieren.“ Ein erster Schritt in diese Richtung ist für die Bundesvorsitzende der KAB „eine 30-Stunden-Woche mit vollem Lohn“.

Mit dieser Forderung traf sie bei Jochen Marquardt, Geschäftsführer beim DGB, auf offene Ohren. „Ich glaube wir müssen die Arbeit teurer machen“, ist er überzeugt und: „Arbeitszeitkürzung ist da ein Weg“. Er formulierte es schlagwortartig: „Wir brauchen mehr kurze Vollzeit und weniger Teilzeit“, und unterlegte diese Forderung mit entsprechenden Zahlen.

Auch sein Blick ging in die Zukunft. Mehr Demokratie, andere Vermögensverteilung waren seine Themen. Und natürlich „Arbeit“ und „arbeitsfreie Zeiten“ an Sonn- und Feiertagen. „Da sind wir nah beieinander“, stellte mit Blick auf die katholischen KAB-Streiter fest. (…)

Quelle: DerWesten

Anmerkung: Die „Gefahr“, dass die Wirtschaft die Kontrolle über die Arbeitenden verliert, kann die Vorsitzende der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung ja wohl nur in Anführungszeichen gemeint haben.

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