Willkommenskultur braucht mehr Ressourcen

by

Die kommunalen Spitzenverbände in Nordrhein-Westfalen begrüßen die beim Flüchtlingsgipfel von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft in Aussicht gestellten Maßnahmen für Verbesserungen bei der Flüchtlingsunterbringung. Vor allem die von der Landesregierung angekündigte Erhöhung der Pauschalen für die Unterbringung von Flüchtlingen in den Kommunen und deren beabsichtigte Zahlung auf der Basis aktuellerer Daten stößt auf die Zustimmung der Verbände.

„Im Vergleich aller Bundesländer bewegen wir uns in NRW bei der Kostenerstattung des Landes für die Unterbringung von Flüchtlingen am unteren Ende“, so die Vertreter der Kommunalverbände. „Deshalb begrüßen wir neben der geplanten Erhöhung der Pauschalen für die Unterbringung von Flüchtlingen um 25 Prozent auch, dass das Land künftig aktuellere Daten heranziehen will, um die rasch steigende Anzahl der zu uns kommenden Menschen zu berücksichtigen.“

Gleichwohl bleibe die Pauschale bei weitem nicht kostendeckend, sodass bei steigenden Flüchtlingszahlen die bei den Kommunen verbleibenden Ausgaben ebenfalls wüchsen. Dies sei gerade bei Kommunen in prekärer Haushaltslage wie bei den Stärkungspaktstädten nicht zu stemmen.

Es handele sich bei der Aufnahme von Flüchtlingen in Deutschland um eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, bei der die Mittel und Maßnahmen der staatlichen Ebenen, vor allem des Landes, aber auch des Bundes verstärkt werden müssten.

Eine Antwort to “Willkommenskultur braucht mehr Ressourcen”

  1. A. Quatermain Says:

    Warum nehmen von 28 EU-Staaten nur 10 Staaten Flüchtlinge auf? Gilt für die etwas anderes?
    Im Umkehrschluss nehmen nur 10 EU-Staaten Flüchtlinge auf!
    Davon Deutschland 28 Prozent.

    Warum muss NRW als eines von 16 Bundesländer,
    70 Prozent der Flüchtlinge aufnehmen?
    Die restlichen 15 Bundesländer teilen sich dann 30 Prozent auf!

    Warum weißt man die Wirtschaftsflüchtlinge,
    ohne Asyl- oder Duldung nicht aus?
    So könnte man Platz machen für die Asylanten und Flüchtlinge,
    die es nötig hätten!

    Warum wurden vor Jahren die Flüchtlingsunterkünfte abgerissen und das Gelände verkauft? Alleine in Hagen gab es 3 Unterkünfte, die Platt gemacht wurden.
    Brauchen wir nicht! Der Leerstand kostet nur Geld!
    Was kann man nicht alleine durch den Grundstücksverkauf für Knete machen. So hieß es damals im Rathaus und den Gazetten.

    Auf einen Ex-Gelände befindet sich jetzt ein Wohlfahrtsverband,
    nebst Zentrale. Auf dem anderen hat man entzückende Einfamilienhäuser gebaut.

    Noch etwas! Nicht nur in Duisburg hatte man vor, Flüchtlinge in einer Zeltstadt unter zu bringen.
    Wie jetzt bekannt wurde, waren in Fürth Flüchtlinge in einer Zeltstadt untergebracht. Der Orkan diese Woche zerfetzte nur so manches Zelt. Aber zum Glück hatte man für diese einen Trumpf in der Hinterhand. Die Stadt Fürth hatte vorsorglich ein Ex-Möbelhaus
    aus einer Insolvent angemietet.

    Mein Vorschlag für Hagen,
    falls es bei der Unterbringung zu Problemen kommen sollte?
    Wovon ich mal von ausgehe.
    Der ganze Bauhaus-Komplex in Eckesey steht leer.

    Und für den EN-Kreis, der Praktiker-Baumarkt in Gevelsberg steht leer.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: