Zeitungen verlieren weiter

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Der Verkauf der Hagener Tageszeitungen ist weiter rückläufig. Im dritten Quartal 2014 mussten Westfalenpost und die nur noch als redaktionslose Hülle existierende Westfälische Rundschau im Jahresvergleich Rückgänge ihrer verkauften Auflagen von insgesamt 4,7 Prozent hinnehmen.

Das ergibt sich aus den Vierteljahreszahlen der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (ivw), die am Montag veröffentlicht wurden.

Lag der werktägliche Verkauf der Hagener Blätter im dritten Quartal 2013 noch bei durchschnittlich 28.380 Exemplaren, ging er im gleichen Zeitraum 2014 auf nur noch 27.048 Stück zurück.

95 Prozent der verkauften Auflage gehen an Abonnenten, nur 5 Prozent werden frei verkauft.

2 Antworten to “Zeitungen verlieren weiter”

  1. Erbsenzaehler Says:

    Kein Wunder.
    Die Qualität des Hagener Lokalteils hat seit Schließung der WR extrem nachgelassen.
    Zudem kommen noch Fehler in der Rechtschreibung und Grammatik hinzu, so daß es einen zum Teil graust.

  2. A. Quatermain Says:

    Die Funke-Gruppe macht das Geld mit ihrer Regenbogenpresse und den Frauenblättchen. Ob da ein Artikel ein Fünkchen Wahrheit entspricht wie,

    „Florian und Helene getrennt,
    in 30 Tagen 10 kg abgenommen,
    Prinz August hat Dünnpfiff,
    oder Kochrezepte nach Sternzeichen,“ schei.. drauf.
    Hauptsache die Auflage stimmt.
    Einige der Blättchen sollen sich bis zu 1,2 Millionen mal verkaufen.
    In der Woche!

    Auch muss ja Friede Springer für die HörZu und andere Titel bezahlt werden.
    Man blätterte alleine für die HörZu 500 Millionen Euro auf den Tisch. Nachdem man den anderen Eigner der WAZ mit
    ca. 250 Millionen Euro aus bezahlt hatte.

    Und da muss schon mal so ein popeliger Ortsteil wie Hagen darunter leiden, wenn nur noch dazu gekauft wird.
    Oder der Rumpf von Volontäre und Praktikanten gemacht wird.

    Die Blöd-Zeitung hat es vorgemacht.
    Die Fachzeitschriften haben die Knete gebracht.
    Deshalb wurden die Fachzeitschrifts-Journalisten zum Teufel gejagt. Und jetzt sollen 18 jährige Praktikanten diese Zeitschriften machen. Kein Wunder, das die Auflagen im Keller gehen.
    Jetzt dürfen Hobby-Journalisten ihre per Handy gemachten Bildchen, für 50-300 Euro dort abgeben.

    Ein „Rasender Reporter“ wie Flix, oder Zivis,(Reuter,)
    das ist Vergangenheit.

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