DSD fördert Haus Harkorten in Westerbauer

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An der Gesamtinstandsetzung von Haus Harkorten in Hagen-Westerbauer beteiligt sich auch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD). Sie unterstützt die Zimmererarbeiten an der bauzeitlichen Konstruktion mit 80.000 Euro.

Haus Harkorten ist der Stammsitz der märkischen Handels- und Unternehmerfamilie Harkort. Der landwirtschaftliche Betrieb wird bereits Mitte des 15. Jahrhunderts urkundlich erwähnt. Das Ensemble ist zugänglich über eine Lindenallee.

Neben den Wohn- und Wirtschaftsbauten aus dem 17. und 18. Jahrhundert und einem Fabrikgebäude aus dem 19. Jahrhundert gehört zu dem Gebäudekomplex ein Stauteich als Teil eines Wassersystems, mit dem Mühlen, Hämmer und eine Gerberei betrieben wurden. Die um 1800 entstandene Brennerei wurde in das Westfälische Freilichtmuseum transloziert. In einem nahen Buchenwäldchen befindet sich die Grablege der Familie.

Das Landesamt für Denkmalpflege sieht in Haus Harkort eines der frühesten Beispiele für ein Haupthaus, das keine der landwirtschaftlichen Betätigung dienenden Räume mehr enthielt, sondern vorrangig für die Repräsentation und die Lagerung von Waren gedacht war. Langjähriger Leerstand und Vernachlässigung durch den Voreigentümer führten zu Schäden an allen Bauteilen. So ist etwa das Fachwerkgerüst statisch gefährdet ebenso wie die Konstruktion des Dachstuhls, in den durch die undichte Dachdeckung Nässe eingedrungen ist.

Nach dem Eigentümerwechsel 2012 wurde mit Unterstützung des Amtes für Denkmalpflege in Westfalen ein Restaurierungskonzept entwickelt.

Haus Harkorten gehört nunmehr zu den über 350 Projekten, die die private Denkmalstiftung dank Spenden und Mittel von WestLotto aus der Lotterie GlücksSpirale allein in Nordrhein-Westfalen fördern konnte.

An der Gesamtinstandsetzung von Haus Harkorten in Hagen-Westerbauer beteiligt sich auch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD). Sie unterstützt die Zimmererarbeiten an der bauzeitlichen Konstruktion mit 80.000 Euro.

Haus Harkorten ist der Stammsitz der märkischen Handels- und Unternehmerfamilie Harkort. Der landwirtschaftliche Betrieb wird bereits Mitte des 15. Jahrhunderts urkundlich erwähnt. Das Ensemble ist zugänglich über eine Lindenallee.

Neben den Wohn- und Wirtschaftsbauten aus dem 17. und 18. Jahrhundert und einem Fabrikgebäude aus dem 19. Jahrhundert gehört zu dem Gebäudekomplex ein Stauteich als Teil eines Wassersystems, mit dem Mühlen, Hämmer und eine Gerberei betrieben wurden. Die um 1800 entstandene Brennerei wurde in das Westfälische Freilichtmuseum transloziert. In einem nahen Buchenwäldchen befindet sich die Grablege der Familie.

Das Landesamt für Denkmalpflege sieht in Haus Harkort eines der frühesten Beispiele für ein Haupthaus, das keine der landwirtschaftlichen Betätigung dienenden Räume mehr enthielt, sondern vorrangig für die Repräsentation und die Lagerung von Waren gedacht war. Langjähriger Leerstand und Vernachlässigung durch den Voreigentümer führten zu Schäden an allen Bauteilen. So ist etwa das Fachwerkgerüst statisch gefährdet ebenso wie die Konstruktion des Dachstuhls, in den durch die undichte Dachdeckung Nässe eingedrungen ist.

Nach dem Eigentümerwechsel 2012 wurde mit Unterstützung des Amtes für Denkmalpflege in Westfalen ein Restaurierungskonzept entwickelt.

Haus Harkorten gehört nunmehr zu den über 350 Projekten, die die private Denkmalstiftung dank Spenden und Mittel von WestLotto aus der Lotterie GlücksSpirale allein in Nordrhein-Westfalen fördern konnte.

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