„Wir wissen bis heute nicht, wer uns verraten hat“

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Sechseinhalb Jahre im Gefängnis

Die Geschichte über Herbert Wils ist keine gewöhnliche Geschichte. Sie ist eine über jenen Mann, der heute mit 83 Jahren in Haspe lebt, Mitglied der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) ist und sich selbst noch immer als überzeugten Kommunisten sieht. Es ist eine Geschichte über einen Mann, der in der Zeit der Regierung Adenauer eingesessen hat. Es ist eine subjektive Geschichte, die die Ereignisse einer Zeit aus der Sicht eines Ehepaares beschreibt, das die BRD in der Wirtschaftswunderzeit als Unrechtsstaat empfunden hat.

Dreimal wurde Herbert Wils eingesperrt. Fast sechseinhalb Jahre seines Lebens hat er im Gefängnis verbracht. So lange, wie kaum ein anderer Kommunist nach dem Krieg in der BRD. Wils wurde verurteilt, weil er verbotene Lieder sang, weil er ein Transparent mit einem Stalin-Zitat an der Stadthalle anbrachte und weil er eine kommunistische Zeitung herausbrachte. Er saß ein, weil seine Überzeugung so gar nicht in die Zeit passte, in der sich die Bundesrepub­lik gründete und die Kommunistische Partei verboten wurde. (…)

Quelle: DerWesten

Dazu:

Herbert Wils hatte keine Rehabilitierung

Dr. Ralf Blank, Leiter des Fachdienstes Wissenschaft, Museen und Archive, über die Rolle der KPD im Nachkriegsdeutschland und die Folgen für die Bürger

Quelle: DerWesten

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