Die Geschichte vom Soldaten

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Zum Ende der Ausstellung Weltenbrand laden das Osthaus Museum Hagen und das Kulturbüro der Stadt Hagen am Freitag, 8. August, um 18 Uhr zu „Die Geschichte vom Soldaten“ von Igor Strawinski und Charles-Ferdinand Ramuz ein.

Die halbszenische, durch Textrezitationen ergänzte Suite aus dem Wandertheater von 1917 entstand als Kooperation des NRW KULTURsekretariats mit dem 1. Deutschen Stromorchester und wurde bereits in Mönchengladbach und Recklinghausen aufgeführt.

Die Geschichte vom Soldaten ist eigentlich überall dieselbe: früh aufstehen, entschlossen marschieren, tapfer schießen, elend erschossen werden. Je nach nationaler Gesinnung, örtlicher und/oder zeitlicher Bewertung, ist er Held, Mörder, Befreier, Feind, Trauma-Patient oder Krüppel. Am Ende wird er mit allerlei Orden, Denkmälern und Geschichtsbüchern überhäuft – tot oder lebendig. Dann, wenn die Politik ihn wankelmütig verlässt oder die öffentliche Meinung ihn in Verbitterung stürzt, ist und bleibt er doch das, was er immer war: ein gutes Geschäft. In alten wie in neuen Zeiten. Und so ist die Erfolgsgeschichte des Soldaten noch lange nicht zu Ende.

Der Eintritt ist frei.

2 Antworten to “Die Geschichte vom Soldaten”

  1. Harald Helmut Wenk Says:

    „…und bist du nicht willig, so brauche ich gewalt!“(schiller) enthüllt uns das zusammnepressen deds mesnchseins auf dei minmauasstuarng „willen“! als gesamte seelenkenntnis und „gewalt“
    alsgesamtes“kommunikatives handeln“ (soziologie, sozilapsychologie, ökonomie, politik).
    die beiden terme beherrschen direkt einen guttiel des diskurses, idnirekt den rest. die beiden terme konsituieren das machtverjhätnis (herr-sklave).

    soviel zum hintergrund des soldaten und zur amputation allen denkens durch solches so binäres denken (verbieten) – hat auch jahrtausende lang gewirkt!!

    es ist schon lange so, dumzil arbeitet die sozialtruktur, dominert vom kreger-preister adel dder indogerman heruas, dei sich über die griechen-römer, in despotischen varitionen in asien, verbreitete.

    ernstnehmen kommt sozusagen fast daher.

  2. Harald Helmut Wenk Says:

    das stück und die texte, die als buch verteilt wurden, sind schon recht beeindruckend. es wird schnurstracks bis zur tiefstbegründung des europäischen kriegeradels als schutz vor den nomadischen reitevölkr asiens(hunnen, mingolelen, turkmenenen, tatrataren explizizt) gegangen. so zuzusammengerängt von der „asiatisch nahöstlichen gefahr“, was auch die kulturewölle abschottung gegen dern weisheuten erklärt. diese deutung ist vergleichsweise unbestritten. zum exempel der ex fernuni professor osterhammel.
    aber es steht noch mehr drin.

    das militätrals deckung der untewrfung de welt durch das europäische kapiltal („empire“, „commonwalth“) ist duie zweite fast unbestrittene linie.

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