Ein schwerer Schlag für den Standort Hagen

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Stellungnahme von MdL Wolfgang Jörg (SPD) zu den Entlassungen im Hagener Druckzentrum

Es ist ein unfassbarer Vorgang: Die Funke-Gruppe entlässt fast die Hälfte der Mitarbeiter im Hagener Druckzentrum und verkündet dies nur in einer kleinen Randnotiz.

Wenn in einem anderen Hagener Unternehmen 116 Mitarbeiter von jetzt auf gleich auf die Straße gesetzt werden würden, wäre es der Westfalenpost hingegen eine große Schlagzeile und eine anschließende Diskussion auf allen Ebenen Wert. Aber wenn sie selbst in der Verantwortung steht, sieht es offenbar anders aus: Hier versucht die Funke-Gruppe, am Ferienbeginn mit so wenig wie möglich öffentlicher Beteiligung die Belegschaft des Druckzentrums fast zu halbieren.

Das ist ein schwerer Schlag für Hagen, vor allem aber für die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wenn die Entwicklung tatsächlich so schlecht und die Druckaufträge in den vergangenen Jahren immer weiter zurückgegangen sein sollten, dann muss das Unternehmen mit Betriebsräten und Belegschaft zusammen einen Weg finden, die Arbeitsplätze sozialverträglich zu reduzieren. Doch das, was jetzt passiert, ist das genaue Gegenteil einer sozial verantwortlichen Firmenpolitik.

Die Funke-Gruppe zeigt zum wiederholten Male ihre arbeitnehmerfeindliche und unsoziale Strategie. Das Vorgehen ist nicht akzeptabel.

2 Antworten to “Ein schwerer Schlag für den Standort Hagen”

  1. Harald Helmut Wenk Says:

    da auch die spd auf die unternehmer in der wirtschaft gesetzt hat und ihnen alle effektiven hindernisse in ihrer entscheidungswillkür,
    die von gnadenlos konkurrenz getrieben wird, schon was länger,
    aus dem weg geräumt hat, ist das wohl ein beitrag zur postdemokratie und vertiefung der ohnmachserfahrung.

    natürlich kann die funkegruppe, den medien sehr verbunden,
    ein paar szenarien in petto haben.

  2. A. Quatermain Says:

    Geld muss genug im Sparstrumpf sein sonst hätte man sich nicht für 900 Millionen Euronen, die Zeitung HÖR-ZU von Friede S., Witwe von Axel S. einverleibt.

    Auch das alleinige Sagen in der ehemaligen WAZ-Gruppe,
    hat ja einiges gekostet.

    Da müssen eben ein paar Leutchen gehen, da ja jetzt Unmengen von Synenergien genutzt werden können?

    Die blöden Journalisten die gehen mussten waren erst der Anfang.
    Die kann man gut mit Volontäre, Praktikanten, oder Leutchen im Besitz eines I-Phones oder S3 bis S5 auf füllen.

    Das Prinzip beherrschen der Kai und die Friede mit ihrer
    Blöd-Zeitung schon lange.
    Und an dem Kaffeekränzchen bei Angie, mit Friede und Liz will Fräulein / Frau Funke, schon lange als vierte Dame teilnehmen.

    Pech nur für die 3 Damen vom Grill,
    pardon aus der Zeitungsbranche,
    das darüber nicht nur die Belegschaft aus gesondert wird, sondern auch die Leserschaft der Zeitschriften der 3 Damen,
    immer weniger wird.

    Das Zeitalter des Internet haben alle 3 Damen verschlafen,
    da nützen auch nicht so Spielereien wie derwesten
    oder Kostenpflichtige wie blöd+.

    Und wer noch die Stiftung der anderen als Ernst zunehmend nimmt,
    dem ist leider nicht mehr zu helfen.
    Wird nur gern in den Zeitschriften der anderen 2 Damen so verkauft. Auch Angie macht gerne Werbung für ihre Freundin Liz.

    Dafür gibt es bestimmt ein Sahnetörtchen, Donauwelle, oder Bunten Platte mehr, zum Kaffeekränzchen.

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