Hagen zeigt Flagge für atomare Abrüstung

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HAGENER FRIEDENSZEICHEN regte die Beteiligung an

Am 8. Juli um 14 Uhr wird vor dem Rathaus an der Volme die Flagge der weltweiten Bewegung „Bürgermeister für den Frieden“ (Mayors for peace) gehisst. Damit setzt die Stadt Hagen ein sichtbares Zeichen für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen.

Hagen ist eine von mindestens 126 Städten in allein in Deutschland, die sich an der Aktion beteiligen. Die Aktion findet zum dritten Mal statt; im vergangenen Jahr hatte sich Hagen auf Anregung des Vereins HAGENER FRIEDENSZEICHEN erstmals daran beteiligt. Der Verein hat der Stadt auch die Fahne gestiftet.

„Es wäre gut, wenn viele Hagenerinnen und Hagener sich an dieser Aktion beteiligen würden“, erklärte Dr. Christian Kingreen, Vorsitzender des Vereins HAGENER FRIEDENSZEICHEN. „Die atomare Gefahr ist keineswegs gebannt, im Gegenteil. Die Waffen sollen modernisiert werden – auch die Atomsprengköpfe, die nach wie vor in Büchel in der Eifel lagern.“ Mit dieser Modernisierung sollten Diese Waffen einsatzfähiger gemacht werden. Es komme aber darauf an, die Welt von atomarer Bedrohung zu befreien.

Neben den tödlichen Gefahren, die von Atomwaffen ausgehen, weist der Verein auch auf die hohen gesellschaftlichen Kosten hin: Im Jahr 2012 wurden weltweit über 100 Milliarden US-Dollar ausgegeben. Atomwaffenprogramme verschlingen Gelder, die im Gesundheitswesen, in der Bildung und in den Kommunen fehlen.

Die Bürgermeister für den Frieden erinnern mit der Aktion vom 8. Juli an das Rechtsgutachten des Internationalen Gerichtshofs vom 8. Juli 1996 – zustande gekommen im Auftrag der Generalversammlung der Vereinten Nationen -, wonach der Einsatz von Atomwaffen, ja, bereits die Androhung eines solchen Einsatzes gegen internationales Recht und gegen Vorschriften und Prinzipien des humanitären Völkerrechts verstößt.

In Deutschland arbeitet das Städtebündnis mit dem Trägerkreis „Atomwaffen abschaffen“ zusammen. Darin arbeiten rund 50 Organisationen und Initiativen zusammen, darunter die IPPNW, Pax Christi und die Pressehütte Mutlangen. In der Kampagne „atomwaffenfrei.jetzt“ fordern sie das Verbot und die Vernichtung aller Atomwaffen – weltweit, keine Modernisierung von Atomwaffen und Abzug der Atomwaffen aus Deutschland (www.atomwaffenfrei.de).

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