Neuer Hagener Rat erbt Streit um Geld der Schumacher-Stiftung

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753.000 Euro schuldet die Schumacher-Stiftung der Stadt Hagen. So sieht es die Verwaltung. Das Geld ist Teil der 4,2 Millionen Euro, mit denen sich die Stiftung am Museumsneubau beteiligen soll. Dem alten Rat war es nicht gelungen, eine Einigung zu erzielen. Bald ist der neue am Zug. (…)

Die Stadt sieht sich juristisch weiterhin klar auf der sicheren Seite. Denn in Paragraf 4 des bestehenden Vertragswerkes heißt es unzweideutig, dass die Stiftung „spätestens drei Monate nach vollständiger Fertigstellung des Gesamtobjektes“ den Betrag zu zahlen habe. Demnach ist die Schlussrate für das 26-Millionen-Projekt seit mehr als viereinhalb Jahren überfällig.

Stiftungssyndikus Friedrich Grawert hatte derweil immer den Standpunkt vertreten, dass zunächst eine prüffähige Endabrechnung des Leuchtturmprojektes vorliegen müsse. (…)

Quelle: DerWesten

Anmerkung: Verwaltung und Stiftung sollten die entsprechenden Vertragspassagen offenlegen – dann könnten sich die Bürger ein unabhängiges Bild machen. Aber solch eine Vorgehensweise passt nicht in das Hagener Mauschel- und Vertuschungsmillieu. Leider wird so weiter Wasser auf die Mühlen derer geleitet, die Kunst sowieso für Schmiererei halten und deren Kulturbegriff sich auf den Klamauk diverser Cityveranstaltungen beschränkt. Die – durchaus berechtigte – Kritik an Planungsfehlern hat leider den fahlen Beigeschmack, dass einige diese nur als Vorwand benutzten, um das eigene Banausentum zu kaschieren.

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