Nationalismus und extreme Rechte in Griechenland

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Entwicklung und Ursachen

Kulturzentrum Pelmke, Pelmkestr. 14, 58089 Hagen
Dienstag, 29.04.2014, 19:00 Uhr, Eintritt frei
Referent: Andreas Speit

„Europäisch, weiß, christlich“ – in ihrem Wertehorizont sind sich die rechten Parteien und Strömungen in Europa einig. Diese Werte sind jedoch nicht exklusiv, sondern bilden die Grundlage für eine nationale Identität, die nicht nur Aushängeschild extrem rechter Akteure in nationaler Politik und Europa-Parlament ist, sondern auch ein Resultat gesellschaftlicher (Rück-) Entwicklung darstellt.

Das Beispiel Griechenland zeigt, dass Parteien wie die „Goldene Morgenröte“ (Chrysi Avgi) sich als militante „Kümmererpartei“ inszenieren. Hohe Arbeitslosigkeit, die Euro-Krise und die Politik der Troika sind Faktoren, die rechtskonservativen Parteien in die Hände spielen und darüber hinaus den äußeren Rand der extremen Rechten erstarken lassen.

Die propagierte Angst vor vermeintlicher Fremdherrschaft findet besonders dort ihre ZuhörerInnen, wo die Krise zu einer Verschlechterung der Lebensumstände beigetragen hat. Dass diese Auswirkungen allerdings kein alleiniges Erklärungsmuster für das Erstarken der Rechten liefern, stellt Andreas Speit durch den Vergleich mit den Entwicklungen in Frankreich und den Niederlanden dar.

Andreas Speit ist Mitautor von „Europas radikale Rechte: Bewegungen und Parteien auf Straßen und in Parlamenten“ und arbeitet als freier Journalist bei der taz und Der Rechte Rand.

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