Zeitdruck diktiert Votum zum RWE-Aktiendeal

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Ursprünglich wollte die Politik in den Ferien Kraft für den Wahlkampf zu tanken. Doch mit dem Verkauf des RWE-Aktienpaketes (19,06 Prozent) an der Enervie-Gruppe an die Lünener Remondis GmbH für gut 60 Millionen Euro (2,74 Euro/Aktie) herrscht plötzlich hinter den Kulissen hektische Betriebsamkeit.

Quelle: DerWesten

Anmerkung: Leider gibt es keine Informationen darüber, wer aus Politik und/oder Verwaltung ausgerechnet die Düsseldorfer IKB (Industrie-Kredit-Bank, heute: Deutsche Industriebank) für die Expertise ins Spiel gebracht hat. Die IKB ist jenes Geldinstitut, das als erstes zu Beginn der Finanzkrise mit Milliarden vor dem Zusammenbruch gerettet werden musste. Obwohl der Bund zum damaligen Zeitpunkt nur mit einer indirekten Minderheitsbeteilung von 38 Prozent über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) involviert war, wurden 10 Milliarden Euro Steuergelder in die Bank geschossen. Die privaten Mehrheitseigner beteiligten sich mit lediglich etwas mehr als 1 Milliarde Euro. 2008 wurde die IKB an einen amerikanischen Finanzinvestor verschleudert, nach unbestätigten Presseberichten für 137 Millionen Euro

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