CDU will mehr Infos vor Millionen-Entscheidung

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Mit einer vertiefenden Expertise will die CDU-Fraktion sich mehr Hintergrundwissen zum anstehenden Verkauf der RWE-Anteile an der Enervie-Gruppe verschaffen. (…)

Quelle: DerWesten

Anmerkung: „Das Derivate-Desaster mahnt uns, nie wieder so viel Geld zu investieren, ohne die genauen Risiken einer solchen Entscheidung zu kennen“, wird der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Willi Strüwer zitiert. Damit hat er sich verplappert. Wer die damaligen Zockereien mit Zinsderivaten als Investitionen bezeichnet, räumt damit ein, dass es sich bei diesen Geschäften um verbotene Spekulationen handelte. In der offiziellen Sprachregelung war bisher immer von Zinsoptimierungen und ähnlichem die Rede.

Die Äußerung Strüwers gibt all denjenigen Recht, die schon immer behauptet haben, CDU und SPD hätten nur deshalb auf Regressforderungen gegen die damals Verantwortlichen verzichtet, um zu vermeiden, dass in den dann zwangsläufig folgenden juristischen Auseinandersetzungen genau das zutage getreten wäre. Lieber hat man den Verlust von 42 Millionen zulasten der Allgemeinheit in Kauf genommen. Auch das sollten die Hagener anläßlich der Kommunalwahlen am 25. Mai bei ihrer Stimmabgabe berücksichtigen.

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