GRÜNE für ENERVIE-Anteile in kommunaler Hand

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Die Hagener GRÜNEN sehen den geplanten Verkauf der ENERVIE-Anteile durch RWE als Chance, den örtlichen Energiedienstleister stärker kommunal zu verankern.

„Es kann nicht darum gehen, den einen privaten Anteilseigner durch den nächsten Privaten zu ersetzen“, fordert Ratsfrau und Spitzenkandidatin Barbara Richter. „Das Leistungsspektrum der ENERVIE, das von der zur Zeit defizitären Energieerzeugung über den lukrativeren Netzbetrieb bis zur Wasserversorgung reicht, ist unmittelbare Daseinsfürsorge, die wir grundsätzlich in öffentlicher Hand besser aufgehoben sehen.“

Fraktionssprecher Joachim Riechel ergänzt: „Eine Übernahme bisheriger RWE-Anteile in kommunale Hände könnte auf Seiten der Stadt Hagen durch die städtische Tochter HVG erfolgen. Möglich wäre auch ein Erwerb von Anteilen durch die anderen kommunalen Anteilseigner der ENERVIE und die Hinzunahme von Umlandgemeinden im ENERVIE-Gebiet, die zur Zeit nur Leistungsabnehmer, aber noch keine Shareholder sind. Eine ENERVIE ohne private Anteilseigner könnte bestehende gesellschaftsrechtliche Probleme anderer städtischer Beteiligungen lösen: So fiele z.B. die Inhouse-Problematik beim HEB weg, an dem die ENERVIE beteiligt ist. Darüber hinaus können durch den Zukauf von ENERVIE-Anteilen steuerliche Vorteile auf Seiten der HVG entstehen. Eine Rekommunalisierung dieser Anteile muss deshalb zeitnah und ernsthaft geprüft werden.“

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