Enervie-Aktien: RWE braucht das Geld

by

RWE braucht Kapital und hat einen konventionellen Kraftwerkspark, der sich aktuell kaum gewinnbringend betreiben lässt. Erst Anfang des Monats hat RWE-Chef Peter Terium daher den ersten Nettoverlust des Energieriesen seit 60 Jahren bekannt geben müssen: – 2,8 Milliarden Euro. Insgesamt braucht RWE wohl um die 7 Milliarden Euro zur Entschuldung, sagen Insider. Enervie hat mit seinen Kraftwerken die gleichen Probleme, ist damit für RWE kaum mehr interessant. Das sind offenbar die Auslöser für die Trennung der beiden Energieunternehmen – ein altes Erfolgsmodell der Zusammenarbeit geht zuende. (…)

Quelle: DerWesten

Anmerkung: Womit der Berichterstatter den Begriff „Erfolgsmodell“ begründet, bleibt unausgesprochen. Interessanter ist der Hinweis darauf, dass neben dem privaten Müllverwerter Remondis auch der EN-Süd-Energieversorger AVU als Kaufinteressent genannt wird. Auch an der AVU ist RWE beteiligt.

Eine Antwort to “Enervie-Aktien: RWE braucht das Geld”

  1. A. Quatermain Says:

    Mit Erfolgsmodell wird bestimmt der Atomreaktor HTR
    in Hamm-Uentrop gemeint sein.
    Der wird ja zur Zeit, zum Teil abgewrackt.
    Diese Woche war ein Bericht im Fernsehen, über die phantastischen Bauwerke, die nie in Betrieb gingen.

    Da wurde der Brüter in Kalkar mit 7 Milliarden Euro genannt,
    der Traum vom Strauss in Wackersdorf hat „nur“ 2 Milliarden gekostet. Gorleben kostet bis jetzt auch „nur“ 7 Milliarden Euro. Aalen ca. 4 Milliarden Euro. Usw. usf.

    Jedenfalls kam im Endergebnis eine Summe von
    1,200.000.000.000 Euro heraus.

    Ich habe die Nullen noch mal gezählt.
    Das Ergebnis stimmt!!!!!

    Da die Knete ja nicht von den Stromkonzernen kommt,
    ist man jetzt in Niedersachsen auf den Trichter gekommen,
    den Mist von 2 Atommeiler auf dem Areal von einen Meiler Zwischen-Zulagern.

    Der Transport soll mit Binnenschiffe geschehen.
    So erspart man sich ca. 50 Millionen Euro Kosten,
    die auf dem Landwege per Schiene und LKW und unter Hundertschaften von seitens der Polizei über die Bühne gehen würde.

    Pech bis jetzt nur, die Binnenschifffahrt ist zum Transport der Brennstäbe in Castoren nicht vorgesehen.
    Auch ist es nicht erlaubt, den Müll von 2 Meiler auf dem Gelände von 1 Meiler zwischen zulagern.

    Aber das das im Endergebnis passt, dafür wird bestimmt ein Gesetz geändert.
    Auch in Datteln ist das Kohlekraftwerk „nur“ um 5 Kilometer falsch gebaut worden. Da wurde dann in der Bau-Endphase flugs der Bebauungsplan geändert. Was interessieren Gerichtsurteile zum sofortigen Baustop oder Anwohner-Interessen?

    Man stelle sich nur mal vor, ein Privater Bauherr vertut sich bei seinen Bau nur um 15 cm.
    Dann kommt sofort das Abrisskommando.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: