Tiefe Trauer bei den Hagener Gewerkschaften

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Zum Tode von Jörg Tuschhoff

Die Nachricht des Todes von Jörg Tuschhoff hat die Hagener Gewerkschaften tief getroffen. Über fast 40 Jahre war der Journalist Gewerkschaftsmitglied. 1976 trat er in die IG Medien ein, war aktiv bei der Neuorganisation von ver.di und war bis zum Ende seines Lebens aktives Mitglied in der Dienstleistungsgewerkschaft.

Für die Westfälische Rundschau begleitete er betriebliche und gewerkschaftliche Aktivitäten weit über seine ver.di-Mitgliedschaft hinaus. So berichtete er über die Entwicklungen bei Brandt-Zwieback, informierte über die Betriebsversammlungen in vielen Hagener Unternehmen und war ein wichtiger Begleiter der Arbeit in der Industriegewerkschaft Metall und des Deutschen Gewerkschaftsbundes seiner Heimatstadt.

Als Vertreter des DGB in der Veranstaltergemeinschaft bei Radio Hagen war es ihm immer ein Anliegen die kulturelle und sozialpolitische Entwicklung in der Stadt im Blick zu behalten und mit vielen eigenen Ideen weiter zu entwickeln.

Jörg Tuschhoff war zudem immer auch ein geschichtsbewusster Mensch mit klaren Positionen für die Menschen der Stadt. In seiner Arbeit als Betriebsrat hat er bis zu seinem Tod aktiv die Interessen seiner Kolleginnen und Kollegen vertreten.

Der Hagener DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften haben einen verlässlichen und engagierten Mitstreiter verloren. Sie werden ihm dauerhaft ein ehrendes Andenken bewahren.

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