Rauch unter dem Parteidach der Hagener SPD

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Mit der Nominierung der Ratskandidaten für die Kommunalwahl 2014 drohen in der Hagener SPD alte Gräben aufzubrechen. Das Ergebnis der Mitgliederversammlung in Wehringhausen wird jetzt offiziell angefochten.

Über Monate erschienen die internen Feuerchen zwischen dem „Würzburger“- und dem „Zorbas“-Lager unter dem Dach der Hagener SPD erloschen. Längst hatte die CDU mit ihrem innerparteilichen Gezänk rund um ihre ungeliebten Import-Figuren aus Mülheim und Aachen den Genossen in Sachen Zwietracht den Rang abgelaufen.

Doch mit den aktuell laufenden Kandidaten-Nominierungen für Rat und Bezirksvertretungen drohen im Vorfeld der Kommunalwahl 2014 bei den Sozialdemokraten alte Gräben zwischen deutlich größer gewordenen Klein-Strolchen und weiter ergrauten Altvorderen wieder aufzubrechen.

Jüngstes Beispiel: die Mitgliederversammlung der SPD-Wehringhausen. (…)

Quelle: DerWesten

Anmerkung: Durchsichtige Ortsvereinswechsel, rudelweise (organisierte) Neueintreter, die noch nicht einmal einen Grund für ihr Engagement bei der SPD angeben können, keine geheime Wahl – ein einziger Sumpf. Augenfällig ist dabei, dass kein politisches Argument oder gar eine inhaltliche Auseinandersetzung eine Rolle zu spielen scheinen. Der blanke Kampf um Pöstchen bestimmt das Geschehen. Mit der Wahlanfechtung soll sich jetzt der Unterbezirksvorstand beschäftigen – ein Weg vom Regen in die Traufe. Dasselbe Gremium legitimiert auch die Ausnahmegenehmigungen, die zum Wechsel des Ortsvereins berechtigen.

2 Antworten to “Rauch unter dem Parteidach der Hagener SPD”

  1. A. Quatermain Says:

    Erinnert mich an eine andere Partei in Hagen.
    Ich glaube die Schimpfen sich auch ROT.

    Aber zurück zur SPD in Hagen.
    Das muss so gang und gäbe in dieser Partei sein.
    Diese Woche war dieses Gebaren sogar einen Trailer im Fernsehen wert. Angesprochen von dem Journalisten an einen
    Oberfuzzi der SPD darauf, war seine Antwort:

    „Alles Rechtens!“

    Bei ca. 60 Prozent der anwesenden Südländer die keiner kannte.
    Da wurden auf einmal Listen heraus geholt, die irgendwo geschlummert haben mussten.
    Jedenfalls, so werden Mehrheiten geschaffen.

    Nicht nur im Westen sind diese Methoden Usus.
    Das Urheberrecht kommt aus dem Osten!

    Womit wir wieder bei dieser anderen roten Partei sind.

    Ach wird das für die Demokratie lustig, wenn erst einmal einer von den 10 Punkten der SPD zur GroKo Gesetz wird.

    Die doppelte Staatsbürgerschaft!

    Warum nicht sofort noch einen draufsatteln.
    Die Dritte oder Vierte Staatsbürgerschaft.

    Wenn das durch geht, dann gibt es auch bald den zweiten,
    dritten oder vierten Wohnsitz.

    Wo fehlen Mehrheiten?
    Wir Neueintreter kommen!
    Es muss nur ein oder zwei Pöstchen dabei abfallen.

    Mit bezahlten Bierdeckel und den Mindestbeitrag,
    als Barbeitrag, natürlich, ist es nicht getan.

  2. drhwenk Says:

    während casar, einer einmaligen mordintrige zum opfer gefallen, noch „wiederholungen gefallen nicht“, zum besten gab, sind in der realen politik die nachahmung und wiederholung, auch und gerade intrigen, die regel.

    die kandidatenkür erinner stark an die vorgänge bei den LINKEN hier in hagen , was die „tricks“ angeht.

    zusätzlich ist die liedzeile der „fehlfareben“: „in jeder imbissbude ein spion“ dem computerzeotalter flächendeckend angepasst worden und die „task forces“ auch.

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