SPD erwartet Arbeitsplatzabbau

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Mit der ersten Abstimmung im Haupt- und Finanzausschuss wurden die Weichen hin zur Neuordnung der städtischen Beteiligungen gestellt. Für die SPD, die sich mit der Linken in der Abstimmung vergebens gegen eine von Oberbürgermeister Jörg Dehm geplante Stadt-Holding unter dem Dach der Hagener Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (HVG) aussprach, fährt der Zug damit in eine für alle Mitarbeiter unsichere Zukunft.

„Der Oberbürgermeister konnte uns zwar nicht erklären, wie sich der von ihm angekündigte jährliche Spareffekt von 1,6 Millionen Euro zusammensetzt. Nicht einmal über die Hälfte der Summe gibt es einen Nachweis. Er hat uns wohl aber verraten, wie er diese Zahl erreichen will, nämlich durch Verschlankung der städtischen Tochterunternehmen. Das bedeutet nichts anderes als Arbeitsplatz- und Leistungsabbau in großem Maße. Das lassen wir nicht zu und werden dieses Thema gegebenenfalls zum Wahlkampfthema machen“, signalisiert SPD-Fraktionsvorsitzender Mark Krippner in Richtung „Hagen Aktiv“ und FDP, die gemeinsam mit der CDU für die Neuordnung stimmten. Wieder einmal habe sich „Hagen Aktiv“ als Steigbügelhalter der CDU entpuppt und unterstreiche damit, dass den Akteuren das Gemeinwohl der Bürger völlig egal ist, so Krippner. (…)

Quelle: DerWesten

Anmerkung: Auch die SPD war in der Vergangenheit bei den diversen Verschiebebahnhöfen munter dabei. Jetzt will sie aus „Erfahrung gelernt“ haben. Ob das wirklich so ist, bleibt mit gehöriger Skepsis abzuwarten.

Eine Antwort to “SPD erwartet Arbeitsplatzabbau”

  1. Freie Wählergemeinschaft HAGEN AKTIV Says:

    Ja, es ist schon wieder Wahlkampf! Der Ton wird rauer und ab sofort wird wieder prächtig polemisiert …

    Doch Schimpftiraden gegen andere Fraktionen laufen zuweilen ins Leere, so wie die des Herrn Krippner gegen die beschimpfungsresistente Wählergemeinschaft HAGEN AKTIV.

    Als eine der kleineren Fraktionen im Rat hagelt es fast regelmäßig feinere bis grobere Attacken, mal aus dem einen, mal aus dem anderen Lager, je nach Abstimmungsverhalten. Nun hat Hagen Aktiv einmal mit der CDU gestimmt, dann beschweren sich naturgemäß die Genossen. Die Fraktionsmitglieder von HAGEN AKTIV sind das gewohnt. Das trifft nicht mehr.

    Worum es eigentlich ging: Die Neuordnung der städtischen Beteiligungen unter dem Dach der HVG. Die HAGEN AKTIV-Fraktion hat sich seit Monaten in etlichen Sitzungen eingehend mit diesem komplexen Thema befasst.

    Wie viele andere Kommunen hat auch die Stadt Hagen in den vergangenen Dekaden kommunale Aufgaben und Leistungen auf neugegründete Tochterunternehmen ausgelagert in der Hoffnung, auf diese Weise Kosteneinsparungen zu erzielen. Diese Sparziele konnten nicht erreicht werden, stattdessen hat man ein intransparentes und ineffizientes Konglomerat von städtischen Tochterunternehmen geschaffen, das nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten wenig sinnhaft und kaum effektiv zu steuern ist.

    Eine mögliche Lösung dieses Problems ist, die Aktivitäten der einzelnen Gesellschaften zu konsolidieren, mit einem aussagefähigen Rechnungswesen auszustatten und einem intelligenten Controlling zu unterwerfen. Das ist die Chance, den aus demm Ruder gelaufenen „Konzern Stadt Hagen“ wieder in die richtigeSpur zu manövrieren.

    Wer sich dem verschließt, ob aus mangelndem Verständnis der Thematik oder sonstigen Beweggründen und stattdessen das Gespenst des Arbeitsplatzabbaus herbeizitiert, handelt populistisch, ja demagogisch und sollte sich selbst die Frage stellen, ob er ernsthaft am Gemeinwohl der Bürger interessiert ist.

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