Sparpaket darf Kulturbereich in Hagen nicht außen vor lassen

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Das Sparpaket, das der Kämmerer am Donnerstag im Rat vorgestellt hat, wird wohl keinen Bereich schonen. (…)

Der Kulturetat soll demnach bis 2018 um 2,25 Mio. Euro gekürzt werden. „Bis 2016 muss das Sparkonzept stehen, damit es 2018 zieht“, unterstreicht der Kämmerer und erinnert daran, dass Hagen im Vergleich zu anderen Städten wesentlich höhere Summen für den Kulturbereich bereit stellt.

In der Ratssitzung nannte Gerbersmann das Theater Pforzheim als Beispiel für ein selbstbespieltes Musiktheater mit Orchester, Ballett, Kinder- und Jugendtheater sowie eigenem Schauspiel als städtische Spielstätte mit einem jährlichen Zuschuss, der 3,5 Mio. Euro unter dem des Zuschusses für das Hagener Haus liegt. (…)

Intendant Norbert Hilchenbach spricht in Bezug auf das Pforzheim-Beispiel von einem sich relativierenden Zahlenspiel. „Die Stadt hat weniger Einwohner (116.000), ein neueres Theatergebäude, in dem vieles auf Knopfdruck funktioniert und nicht durch teure Manpower. Außerdem werden in Baden-Württemberg Stadttheater ganz anders gefördert. Heißt, da das Bundesland einen höheren Zuschuss gibt, muss die Stadt weniger Geld zuschießen.“ (…)

Quelle: DerWesten

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