Volker Beck: Aufenthaltsrecht für Opfer von Menschenhandel

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Gemeinsam mit dem Hagener Direktkandidaten Frank Steinwender besuchten Volker Beck, Spitzenkandidat der NRW-Grünen und Irmingard Schewe-Gerigk, Vorstandsvorsitzende von Terre des Femmes, die Beratungsstelle für Opfer von Menschenhandel.

Derzeit werden ca. 20 Frauen von der Beratungsstelle betreut. Aber auch Männer werden zunehmend Opfer von Menschenhandel in Form von Arbeitsausbeutung.

Einig waren sich die grünen BesucherInnen mit Margarete Kummer von der Beratungsstelle, dass es dringend einer Überarbeitung des Ausländerrechtes bedarf. „Opfer von Menschenhandel dürfen nicht zu Tätern gemacht und abgeschoben werden. Stattdessen brauchen sie Opferschutz und ein aussageunabhängiges Aufenthaltsrecht“, stellte Volker Beck die grüne Linie klar.

Neben den Forderungen nach einer Rechtsanpassung war auch die finanzielle Situation der Beratungsstelle in Hagen Thema. Dazu Frank Steinwender: „In einer überschuldeten Stadt wie Hagen wird bei jeder neuen Kürzungsrunde die finanzielle Grundlage der Beratungsstelle in Frage gestellt. Wir Grüne mussten schon zwei Mal hart dafür kämpfen, dass die städtischen Mittel für diese gute und wichtige Arbeit nicht wegbrechen. Deshalb ist unsere grüne Forderung so wichtig, die Finanzausstattung der Kommunen zu verbessern – durch Umverteilung. Deshalb brauchen wir  eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes und eine Vermögensabgabe.“

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