Protest für eine atomwaffenfreie Welt

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Musikblockade am Atomwaffenstandort Büchel

Auch einige friedensbewegte Menschen aus Hagen und Umgebung fuhren am Sonntag, 11. August, zum Fliederhorst Büchel in der Eifel. Dort lagern nach wie vor 20 Atomsprengköpfe. Die Friedensbewegung fordert seit langem, dass diese Waffen endlich abgezogen werden.

Bei strahlendem Sonnenschein blockierten rund 700 Menschen die acht Tore des Fliegerhorstes, scharf beobachtet von den Wachen jenseits des Zauns. Die hatten einen ruhigen Tag, denn die Teilnehmer der Aktion trugen ihren Protest musikalisch vor.

Das Orchester „Lebenslaute“ ist inzwischen bekannt für seine Auftritte an ungewohnten Orten, also auch hier vor den Toren des Fliegerhorstes. Eine japanische Trommelgruppe, ein Chor aus dem Hunsrück, Workshops mit Rhythmusinstrumenten und vieles mehr trugen zum Charakter des Tages bei. Aber auch bekannte Künstler wie Klaus der Geiger waren dabei. Nina Hagen musste leider kurzfristig absagen und schickte Grüße.

Gäste aus Großbritannien, den USA und Japan unterstrichen, dass die Forderung nach atomarer Abrüstung eine weltweite Bewegung ist. Zu den Rednerinnen gehörte auch die Schauspielerin Barbara Rütting, die bereits in den 80er Jahren an den Blockaden in Mutlangen beteiligt war. Die 85-jährige kündigte an, dass sie auch noch am Montag – gemeinsam mit vielen Camp-Teilnehmern – die Blockade fortsetzen würde: „Ich erwarte, dass ich es noch erleben werde, dass alle Atomwaffen von der Erde verschwinden – zuerst die hier in Büchel.“

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