Scharfer Protest gegen geplante Beseitigung der Blumenkübel

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Nein, einen Blickfang stellen die Blumenkübel an der Stennertstraße nun wahrlich nicht dar. Die Bepflanzung der Betongefäße präsentiert sich weitestgehend in einem vertrockneten Braun, hier und da liegt eine zerknüllte Zigarettenschachtel zwischen den Blättern. Der Wirtschaftsbetrieb Hagen (WBH) will die Kübel nun entfernen lassen – doch dagegen legt Frank Schmidt, Fraktionssprecher der Bürger für Hohenlimburg, sein Veto ein. (…)

Quelle: DerWesten

Anmerkung: Blumenkübel stehen nicht für „urbane Lebensqualität“, wie der Vertreter der Gruppe „Bürger für Hohenlimburg“ meint, sondern sind in der Regel funktionslos. Sinnvoller als potthässliche Dekorationselemente zu verteidigen, wäre es – angesichts zunehmender sommerlicher Extremtemperaturen – ein Baumpflanzprogramm zu fordern. Das wäre ein Beitrag zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität auf den Hagener (und damit auch den Hohenlimburger) Straßen. Bäume geben Schatten und verbessern das Kleinklima – etwas, das auch die Asphaltpiste Stennertstraße gut gebrauchen könnte. Aber was soll man von einem Verein, der vor nicht allzu langer Zeit mit der Forderung nach eigenen Autokennzeichen für Hohenlimburg auftrat, schon erwarten? Vielleicht ist das eine Erklärung für die krude Interpretation des Begriffs „Urbanität“ der „Bürger für Hohenlimburg“.

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