Hagen-Agentur – Standortpolitik stößt auf Kritik

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Vertreter aller Ratsfraktionen haben vor dem Hintergrund des Nordwest-Wegzuges erhebliche Kritik an der Standortpolitik der Hagen-Agentur formuliert. (…)

SPD-Sprecher Friedrich-Wilhelm Geiersbach nahm den angekündigten Wegzug von Nordwest nach Dortmund zum Anlass, auch die Flächenpolitik der Stadtspitze in Frage zu stellen: „Die Haßleyer Insel an Enervie zu vergeben, war ein Fehler und eine vertane Chance zugleich.“ Es wäre strategisch klüger gewesen, mit dem heimischen Energieversorger eine beispielhafte Brachen-Revitalisierung in Hagen durchzuführen, „quasi als Leuchtturmprojekt, das Nachfolgeinvestitionen nach sich zieht“.

Ebenso drohe durch die Ansiedlung des Cargobeamers , so Geiersbach weiter, eine attraktive Seelage durch ein Transportunternehmen verhunzt zu werden. Hagen brauche, so die Forderung des Genossen, dringend einen neuen Flächennutzungsplan, der einen verbindlichen Rahmen setze. Nur so könne die beliebige Ansiedlung von Einzelhandel auf potenziellen Gewerbeflächen verhindert werden, hob Geiersbach auch auf die Entwicklung auf der Brandt-Brache ab, die sich auf keinen Fall bei Nordwest wiederholen dürfe. (…)

Quelle: DerWesten

Eine Antwort to “Hagen-Agentur – Standortpolitik stößt auf Kritik”

  1. Allan Quatermain Says:

    Die Polizei tut mir jetzt schon leid,

    da für die An- und Abfahrt innerhalb von 350km Umkreis,
    zu diesen und anderen Cargobeamer, das Sonntagsfahrverbot für LKW aufgehoben wird.

    (Danke Herr Rammsauer, danke Bundesverkehrsministerium, besonderen Dank den Lobbyisten!)

    Da unsere Speditionen es mit den Lenkzeiten ihrer Fahrer sowieso nicht so genau sehen, tun sich hier Abgründe auf.

    350km ist so in etwa die Entfernung Hagen-Ludwigshafen,
    Hagen-Erfurt, oder Hagen-Karlsruhe.

    Es fahren jetzt schon genug LKW durch Sondergenehmigungen, eines Ortsbürgermeisteramtes an Sonn- und Feiertage.
    Da kommt es auf ein paar weitere LKW wohl nicht mehr an?

    Oder sind die LKW auf den BAB und Bundesstraßen alle am Sonntag im Fährverkehr, zu Sportveranstaltungen und Events,
    oder transportieren leicht verderbliche Ware?
    Letzteres dürfte bei den Kühlauflegern der Vergangenheit angehören.
    Auch für Obstanlieferer gilt das Sonntagfahrverbot bis 17.00 Uhr,
    was man am Sonntagnachmittag schön im Hasper-Kreisel oder in der Hagener FuZo, beobachten kann.
    Der Polizei interessieren solche Lapalien wohl nicht,
    und das O-Amt ist lieber hinter Kippenhinschmeisser auf der Lauer?

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