Betreuerin sitzt in Abstellkammer

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Die Astrid-Lindgren-Grundschule in Eilpe wehrt sich gegen die drohende Schließung ihres Teilstandortes in Delstern. „Diese Maßnahme würde den Tod für die Inklusion in Eilpe und Delstern bedeuten“, erklärten unisono Rektorin Rita Lammerskötter und Jörg Rimkus, Vorsitzender der Schulpflegschaft. (…)

Tatsächlich ist die Schule Vorreiter und Wegbereiter in Sachen Inklusion. Schon 1993 wurden in Eilpe und Delstern erstmals drei geistig behinderte Kinder aufgenommen, heute unterrichtet die Schule an den beiden Standorten 25 Kinder mit Förderbedarf (das entspricht etwa elf Prozent der Gesamt-Schülerzahl).

Doch die beengte Raumsituation spottet jeder Beschreibung. So sitzt Integrationshelferin Sandra Griese, die eine blinde Schülerin aus der dritten Klasse betreut, in einer ehemaligen, gerade sechs Quadratmeter großen Abstellkammer. Ein schäbiger, alter Elektro-Ofen spendet etwas Wärme, denn eine Heizung gibt es in dem Zimmer nicht. „Im Winter ist es hier trotzdem eiskalt“, sagt die Betreuerin. Und die Fensterscheibe hat die Integrationshelferin mit einer Folie abgeklebt, weil ihr die gleißende Sonne sonst bei der Arbeit am Schreibtisch voll ins Gesicht strahlen würde. „Die Stadt Hagen bezahlt uns nicht mal eine Gardine“, ärgert sich Rektorin Lammerskötter. (…)

Quelle: DerWesten

Anmerkung: Stattdessen wird beispielsweise Geld für Gutachten verplempert, um Schnapsideen der Hasper Bezirksvertretung zu untersuchen (siehe: Schiffschaukelbremser).

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