Klappern gehört zum Handwerk

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Industrie- und Handelskammern zu den vermeintlichen Folgen der Energiewende

Die Industrie- und Handelskammern Arnsberg, Hagen und Siegen warnen vor den Folgen der Energiewende in der industriell geprägten Region Südwestfalen. Die Kammern stellten gestern die Ergebnisse einer beim arbeitgebernahen „Institut der deutschen Wirtschaft Köln GmbH“ in Auftrag gegebenen Studie vor, die vor allem die Auswirkungen der Preisentwicklung untersuchte.

Die Studie zeige, dass die hohe Stromabhängigkeit Südwestfalen besonders verwundbar für die Entwicklungen in der Energiepolitik macht, so die Kammern. Unternehmen reagierten auf steigende Energiepreise mit einer Verringerung der Investitionen am Standort.

Die Region sei besonders betroffen, weil der Industrieanteil an der gesamtwirtschaftlichen Bruttowertschöpfung hier bei 40 Prozent liege, Bundesweit liege der Anteil bei 22 Prozent, NRW-weit bei 21 Prozent.

Die Studie stützt sich allerdings nur auf Fallstudien in zwölf Unternehmen des Produzierenden Gewerbes und in sieben Energieversorgungsunternehmen sowie auf eine schriftliche Umfrage, an der sich 300 Betriebe beteiligt haben.

Dass die Stromkosten der Industrie bereits heute in Milliarden-Höhe von den Verbrauchern subventioniert werden – davon ist natürlich nicht die Rede.

 

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