Hagen droht das Ende der Schulsozialarbeit

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„Regungslos“ wolle die Merkel-Regierung die Schulsozialarbeit „auslaufen lassen“, empört sich der SPD-Bundestagsabgeordnete René Röspel: „Seit mehr als 25 Jahren hat diese gute und sinnvolle Arbeit Erfolg, jetzt will die Bundesregierung die Finanzierung trotz aller Warnungen von Experten beenden und damit vielen Kindern eine wichtige Bildungs-Chance nehmen.“ Richtig sei es vielmehr, die Schulsozialarbeit noch auszudehnen.

„Schulsozialarbeit gehört an jede Schule!“, habe auch der Bundeskongress „Stark für Bildung und soziale Gerechtigkeit“ im vergangenen November gefordert. Kinder und Jugendliche brauchten für ihre umfassende Bildung neben dem Unterricht vielfältige Anregungen, Freiräume für eigene Interessen und Beratung in Konfliktsituationen. Wie wichtig Schulsozialarbeit ist, sei ihm auch bei einem Fachgespräch mit Hagener Schulleitern und Schulsozialarbeitern im Februar noch einmal deutlich geworden.

In Hagen findet Schulsozialarbeit mittlerweile an 32 Schulen statt. Das alles müsse Ende des Jahres eingestellt werden, weil Hagen als finanzschwache Kommune nicht die nötigen Mittel dafür aufbringen kann. Nicht nur die Schulsozialarbeiterinnen und -arbeiter, sondern auch die Schulleiterinnen und -leiter hatten Röspel nach dessen Angaben dazu aufgefordert, sich für eine weitere und dauerhafte Finanzierung dieser „dringend notwendigen“ Arbeit durch den Bund einzusetzen.

Eine Antwort to “Hagen droht das Ende der Schulsozialarbeit”

  1. A. Quatermain Says:

    Schulsozialarbeit? Schulpsychologie?

    2 Schulsozialberufe, die man früher noch nicht einmal den Namen nach kannte. Woran liegt es, ist die Frage?

    An den Eltern?
    Der Politik?

    Kann es sein, das nicht nur die Politik versagt hat, keine KITAs,
    keine Hausaufgabenbetreuung nach Schulschluss, miserable Deutschkenntnisse, kein Fördern und Fordern, etc.
    sondern auch viele Elternhäuser?

    Der Lehrkörper ist daran nicht ganz unbeteiligt.
    Von schlechten Zensuren einmal abgesehen, die Schüler bekommen, passiert von vielen LehrerInnen nichts.

    Aber jetzt sollen es Schulsozialarbeiter richten,
    obwohl das Elternhaus und der Lehrkörper in erster Linie dafür zuständig ist.

    Ein kleines Beispiel aus der Praxisarbeit gefällig.
    Ein Lehrkörper beschwert sich, das ein Elternteil nicht gewillt ist, auf die Ärztl. Schweigepflicht zu verzichten.
    Lt. Psychologischen Dienst vermutet man das Kind mit einer
    ADSH-Störung. Psychologe möchte gerne Ritalin verordnen.
    Mit all den Nebenwirkungen!
    Ein zweiter Psychologe nimmt das Kind unter seine Fittiche. Er verordnet Sport, wie Turnen und Schwimmen.
    Auch die Trainer in den Sportvereinen werden vorab informiert.
    Er hält die Elternteile an, das Kind zu diesen Übungsstunden gewissenhaft zu bringen.

    Endergebnis, ein Kind vor der Gabe von Ritalin geschützt,
    Schulnoten wurden besser und das Kind ist sportlicher.
    Sogar die Sport- und Schwimmabzeichen, dem Alter des Kindes entsprechend, hat dieses Kind zwischen zeitlich erworben.

    Mehr Schulsozialarbeiter können auch nicht darüber hinweg täuschen,
    das es immer noch keine Gemeinschafts- oder Gesamtschulen,
    nach Anmeldezahlen gibt!

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