CDU-Buchhalterin verknackt

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„Wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht“. Dieser Leitspruch aus dem Milieu ihrer Arbeitgeber ist der Buchhalterin der Hagener CDU, die auch noch die Gelder der Seniorenunion und eines Ortsverbandes verwaltete, zum Verhängnis geworden.

Die 46-jährige hatte sich über 42.000 Euro tief getan, Tierfutter und Friseurtermine wollten bezahlt werden. Dafür gab es jetzt ein Jahr und neun Monate Haft vom Hagener Schöffengericht, ausgesetzt zur Bewährung. Vorwurf: Gewerbsmäßige Untreue.

Und das auch nur, weil die Staatsanwaltschaft von sich aus tätig geworden war. Die Hagener CDU-Führung hätte die Angelegenheit lieber unter den Teppich gekehrt und hat von sich aus keine Anzeige erstattet.

CDU-Chef Purps, zum Tatzeitpunkt Schatzmeister der Partei und damit für das Finanzgebaren seiner Truppe verantwortlich, ist entsprechend der Auffassung: „Dazu bestand keine Notwendigkeit“ und der Anwalt der Partei meint, man hätte die Angelegenheit lieber „möglichst geräuschlos“ erledigt.

Unbeantwortet bleiben zunächst weitere Fragen: Wurden in den betreffenden Jahren 2008 und 2009 bei der Hagener CDU keine Kassenprüfungen durchgeführt? Sind möglicherweise unrichtige Kassenberichte an die Landespartei gegeben worden und sind so letztlich die Rechenschaftsberichte der Bundespartei, die gemäß Parteiengesetz dem Bundestagspräsidenten vorgelegt werden müssen, ebenfalls fehlerhaft?

Oder gibt es da vielleicht einen Zusammenhang mit Parteifreund und Oberbürgermeister Jörg Dehm, gegen den ebenfalls die Staatsanwaltschaft ermittelt? Man wird sehen, ob die Behörde in diesem Fall mit dem gleichen Nachdruck vorgehen wird.

2 Antworten to “CDU-Buchhalterin verknackt”

  1. Harald Helmut Wenk Says:

    Da diew Frage des „Egoismusses“ und mangelnden Altruismus gerade angesichsts des Buches von Frank Schirrmacher diskutiert wird, hier die philsophische Lösung derSAche.

    Seinen Nutzen suchen, so eie es im Eingangsprich ausgedrückt wird, ist tatsäxchlich einer der besten Vereinfachungen des sozialen Lebens überhaupt. Genau da isat FReiheit. – seinen Glück verwiklichen zu lönnen, wonbeo man selbst bestimmt, was das ist – soweit es nicht ducbh den Schmerzmechanismus stark präjuduziert wird.

    Herrschaft besteht nun darin, diesen eingebauten natürlichen Egoismus auszuhebeln durch „Befehle“ „Anordnungen“, „Pflichten“, „Konventionen“, „Sitten“, auch vielen „Gesetzen“ und der Angewiesenheit auf die soziale Kaufkraft des Geldes. Da sind alles recht „grobe“ Mechanismen zur Feinjustierung des selbstkontrolllierten Glückes beim Zusammenslebem von 1 Person bis 7 Milliarden Menschen mit ALLEN Zwischengrößen, gleichzeitig in verrschiedenen Ansammlungen. !! Demenstprechend sind die „Reibungsverluste“ (Entfremdung). Darin geht der „Altruismus“ schon fast auf, Ihm liegt mehr die konkrete „Liebe“ zugrund, die dann „hypostatisiert“ wird, zu Sozlisationszwecken. Hier geht es oft gegen die hypostisierte Feindschaft der Konkurrenz. Daher der verzweifelte Schrei nach den konkreten Orginalgefühlen gegen die „Entfremdung“. ,

    Der Nutzen der Frau hätte natürlich einer Geseztestreue gelegen, auch „alternativ utopisch“: sie hätte das Herrschaftssystem sehr viel mehr zu ihren Gunsten verändern müssen. Sozusagen ein fehlerhafter, „zu kurz gedachter“, Zug im Mikropolitikschach des alltäglichen Kleinkrieges.

    Ja, Aktionen zur Verbeserung der Gehälter von Sekträtärirenen ode „pesönlichen Aufstiegs“ wären der umsichtige, sozial erwünschte „Egoismus“ gewesen.

    In den obern Einkommensklassn, wo man die Steuern abgechafft und die Derivate freigegeben hat, kann sich dagen ein sozial grottenschädlich unerwünschter bis verfluchter „Egoismus“ die Hedgfonds- und andere Konten füllen. Da ist besagtes „Herschaftssystem“ „inkonsistent“, der Nutzen aller wird keineswegs durch den Nutzen dieser Supereichen gefördert, im Gegenteil. Die Lebenslüge der Marktwirtschaftler, konzipiert in technolgisch und Bevölkerungsanzahlmäßig geradzu idyllisch einfachen Zeiten (Prä- Dampfmaschine) . Es war auch mehr fütr den Kolonislismus „gedacht“.

    In den untern und Mittelklassen lässt man sich viel zuviel „strukturell“ sein Glück stehlen und legt daher zuwenig Egoismis an den Tag. Ohne soziales Netz ist im alltäglichen Kleinkrireg schlecht, schon als Drohung.

    Zu allem Unglück (dazu) hätte man schon einen Großteil der Sekretärinnen wegrationalisieren können. Aus tiefgreifenden Loyalitätsschaffungsgründen unerliess es die Verantwortungsträger-Elite.

  2. Harald Helmut Wenk Says:

    Ich schrie bdies „Klarstellung“ bezüglich des Altruismusses und Egoismuses auch deshalb, weil es eine Feudsche Erkenntnis ist, dass die Moral (die den „Egoismus“ ächtet) genau falschrum verstärkend wird.
    Die sowies moralischen wrerden hoffnunfgslos übermoralsiiert, während die moralbrechenden „Täter“ ei noch dickeres Fell gegenüber jedweder moralischen Argumentation bekommen.

    Leicht erkennt jeder in der Praxis die völlige Polarisierung in völlig fassungslose empörte minimale Moral Einklager und „kann kein Blut sehen“ „Aktivisten“ und skrupelosen Lügner, Betrügern und Masxsenmord in Auftraggebern auf Regierungsbänken, Verwaltungen und in den Chefetagen.

    Die „Frauenrolle“ hat knallharte Unterordnung von den Kirchenlehren, was subjektiv zu einer völligen Selbstaufopferungsmoral umgedeutet wurd: „Altruismus“ historisch-aktualisiert. Daher die „Schlampen“-Aufforderung der „Pussy Riots“ – direkt an die Wurzel des konventionellen Moralwerkes.

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