Sprachlose Vorschulkinder

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Bei einer Erhebung des Schulamtes kam heraus, dass gut 38 Prozent der vierjährigen Jungen und Mädchen in Hagen keine altersgemäße Sprachentwicklung aufwiesen bzw. die deutsche Sprache nicht hinreichend beherrschten. (…)

Die sprachlichen Defizite sind keineswegs allein Ergebnis eines etwaigen Migrationshintergrundes. Zwar sprechen 184 der 588 betroffenen Kinder in ihrer Familie nicht Deutsch, 247 wachsen daheim jedoch zweisprachig auf, bei 157 ist Deutsch gar alleinige Familiensprache. Neben der Herkunft sehen Experten daher in der zunehmenden Spracharmut deutscher Familien eine zweite Ursache für die unzulängliche Sprachbeherrschung von Vorschulkindern. (…)

Quelle: DerWesten

Anmerkung: Das kann ja mit Einführung des Betreuungsgeldes („Herdprämie“) nur noch „besser“ werden.

Eine Antwort to “Sprachlose Vorschulkinder”

  1. Gassenreh, Jakob Says:

    Die Krippe scheint eine Einrichtung zum Wohlergehen von Erwachsenen zu sein, denn ein bezüglich der sehr frühen Krippenaufbewahrung nicht ausreichend beachtetes Problem (neben zu erwartender erhöhter Stresshormonausschüttung infolge „learned helpnessless“ und Wachstumshormonmangel infolge reduziertem Langsamen-Wellen-Schlaf in der Krippe) ist die mögliche Störung bzw. Verzögerung der frühkindlichen Sprachentwicklung zu befürchten. Ein wichtiger Unterschied zwischen Tier und Mensch ist die Sprache auch als Basis des Denkens. Mangelnde primäre (besonders 0 – 1,5 Jahre) frühkindliche Sprachentwicklung hat oft die Folge von Lese- und Rechtschreibstörungen und letztlich ungünstiger kognitiver Entwicklung.
    Dadurch ist zu befürchten, dass der wichtigste Schatz, den Deutschland besitzt, nur ungenügend sprachlich und kognitiv entwickelt vorliegen wird. (Siehe Ärztereport der Barmer Ersatzkasse vom Januar 2012 mit bereits jetzt schon ca. 40% sprachgestörten Kindern im Alter von 5 – 6 Jahren (Gründe: Zunahme Tagesmütter: 2006 ca. 14%, bereits 2010: 23%;; enorme Lärmpegel in Kitas); logopädische Behandlungskosten etwa 1 Milliarde Euro).
    Warum heißt es Muttersprache und nicht Vatersprache?
    Bereits ab der 20. Gestationswoche hört der Foet im Mutterleib flüssigkeitsangekoppelt die Mutterstimme und ist nach der Geburt massiv darauf fixiert, sodass eine längere (max. bis zu 3 Jahren) dyadenspezifische Beziehung zwischen diesen beiden Personen notwendig ist, zumal in diesem Zeitraum zumindest zwei kürzere Phasen besonders begierigem Sprechlernen des Kleinkindes individuell verschieden auftreten (siehe Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 3. Auflage, Logos-Verlag, Ansbach, 2013)

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